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Religionsunterricht in der Schule - das kennen die meisten Länder nicht Religionsunterricht in der Schule - das kennen die meisten Länder nicht 

Vatikan: Wie heute Religion unterrichten?

Im Vatikan sprechen ab Donnerstag Fachleute drei Tage lang über die Vermittlung des christlichen Glaubens heute. Der internationale Katechese-Kongress mit rund 1.100 Teilnehmern ist der dritte seiner Art. Organisiert wird er vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung.

Das Motto des Treffens lautet „Der Katechist als Zeuge des Geheimnisses". An der Vorbereitung beteiligt ist der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, der als Delegat in dem Päpstlichen Rat für dieses Thema zuständig ist. Ein Schwerpunkt sei die Frage, wie Menschen neben der Vermittlung reinen Wissens über die christliche Religion auch das Geheimnisvolle des Glaubens in Gebet, Gottesdiensten oder auch Kunst erfahren können, so Tebartz-van Elst.

Anders als in Deutschland und Österreich sowie Teilen der Schweiz gibt es in den meisten Ländern keinen konfessionellen Religionsunterricht in den Schulen. Daher spielt dort die kirchliche Katechese für Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine größere Rolle.

Referenten des Kongresses sind unter anderem der neue Abtprimas des weltweiten Benediktinerordens, Gregory Polan, sowie Marianne Schlosser, Professorin für Theologie der Spiritualität an der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien.

(kna - gs)

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17. September 2018, 17:51