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Alltag zwischen Konflikten und bitterer Armut: Südsudan Alltag zwischen Konflikten und bitterer Armut: Südsudan  (AFP or licensors)

Südsudan: Vatikanvertretung geplant?

Der Vatikan plant offenbar die Errichtung einer eigenen diplomatischen Vertretung im Südsudan.

Nach Angaben des römischen Pressedienstes Fides soll ein Konsulat in der südsudanesischen Hauptstadt Juba eröffnet und der kenianische Geistliche Mark Kadima als Nuntiaturrat entsandt werden. Bislang nimmt der für Kenia und Südsudan zuständige Nuntius Charles Balvo die Amtsgeschäfte von Nairobi aus wahr.


Konsulat stehe für engere Bande


Der Vorsitzende der Sudanesischen Bischofskonferenz, Bischof Edward Hiiboro Kussala, sagte dem Pressedienst, der Schritt stehe für die „freundschaftlichen Beziehungen“ zwischen dem Südsudan und dem Heiligen Stuhl und werde auch das Verhältnis zwischen der Regierung und der katholischen Gemeinschaft des Landes fördern.


Hoffnung auf Papstbesuch


Zugleich bekundete Kussala, der Diözesanbischof von Tombura-Yambio, die Hoffnung auf einen Besuch von Papst Franziskus in dem bürgerkriegsgeplagten Land. Eine Visite gemeinsam mit Anglikaner-Primas Justin Welby war für Oktober 2017 im Gespräch gewesen. Vatikansprecher Greg Burke teilte im Mai 2017 mit, Franziskus verschiebe die Reise, halte aber grundsätzlich an dem Vorhaben fest.


(kap/fides – pr)
 

08 Juni 2018, 10:59