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Das Kolosseum in Rom Das Kolosseum in Rom  (AFP or licensors)

Italien: Roms Behörden erhöhen Sicherheitsmaßnahmen

Nach Hinweisen aus Tunesien haben die Behörden in Rom die Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt verschärft. Das berichteten italienische Medien am Sonntagabend.

Zum einen handele es sich um die seit Jahren üblichen Maßnahmen rund um das Osterfest, so der Sender Rai News. Zum anderen habe es von der italienischen Botschaft in Tunis Hinweise auf einen anonymen Brief gegeben, in dem es um eine mögliche terroristische Bedrohung in Italien gehe - vor allem im Zentrums Roms. Hinweise auf eine konkrete Bedrohung gebe es aber nicht.

Am Sonntagnachmittag war in der römischen Innenstadt kurzzeitig ein Kaufhaus geräumt worden. Bei der Zeitung „Il Messaggero“ sei per Telefon eine anonyme Bombendrohung eingegangen, berichtete das Blatt auf seiner Internetseite. Bei einer Durchsuchung des Gebäudes sei jedoch keine Bombe gefunden worden.

Einheimische und Touristen zeigten sich an einem der ersten wärmeren Frühlingstage von den Nachrichten unbeeindruckt und bevölkerten die Straßen der Innenstadt. Der Palmsonntagsgottesdienst mit Papst Franziskus am Vormittag hatte unter den üblichen Sicherheitsvorkehrungen ohne jede Störung stattgefunden. Der Gottesdienst eröffnete die liturgischen Feiern des Papstes zu Karwoche und Ostern.

(kap – sk)
 

26 März 2018, 11:21