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Johannes Paul II. hat die Stiftung angeregt Johannes Paul II. hat die Stiftung angeregt 

Vatikan/Dakar: Stiftung Johannes Paul II. für die Sahelzone tagt

In Dakar im Senegal tagt vom 19. bis zum 23. Februar der Vorstand der Stiftung Johannes Paul II. für die Sahelzone. Die vom ehemaligen Papst angeregte Stiftung finanziert Projekte zur Entwicklung einer der ärmsten Regionen der Welt. Auch die Deutsche Bischofskonferenz unterstützt die Stiftung.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1984 war die Stiftung dem Päpstlichen Rat Cor Unum angegliedert, im Zug der groß angelegten Kurienreform unter Papst Franziskus hat nun das Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen die Verantwortung für die Einrichtung.

An der Vollversammlung der Stiftungsleitung nimmt für das Dikasterium dessen Untersekretär Segundo Tejado Muñoz teil. Bei der Sitzung soll unter anderem über die Projekte beraten werden, für die eine Finanzierung noch aussteht. Im Jahr 2017 sind insgesamt 127 Projekte mit einem Finanzierungsrahmen von 2,3 Millionen Dollar bewilligt worden. Mit Stand 2016 waren insgesamt 3.200 Projekt mit einer Gesamtsumme von 38 Millionen Dollar finanziert worden. Di Bischöfe, die dem Verwaltungsrat angehören, kommen aus zahlreichen Ländern der Sahelzone.

Im Namen des Papstes und mit Unterstützung insbesondere der Bischofskonferenzen aus Deutschland und Italien sowie der betroffenen Länder fördert die Stiftung unter anderem Projekte, die der Ausbreitung der Wüste Einhalt gebieten sollen sowie Agrarprojekte und Projekte der Wassergewinnung. Auch die Ausbildung von technischem Personal vor Ort steht im Fokus der Stiftung.

19 Februar 2018, 13:35