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Hl. Maclou

Heiliger Maclou Hl. Maclou, Alphonse Hénaff  (Édouard Hue, CC-BY-SA 3.0)

Bischof in der Bretagne

Er war Bischof, aber sein Amt konnte er nicht lange ausüben; Streitigkeiten sorgten dafür, dass er seinen Hirtenstab niederlegen und ins Exil nach Aquitanien gehen musste. Studiert hatte er in der gallischen Klosterschule Llancarfan (doch, sie hieß wirklich so), dort war er zunächst Mönch geworden. Als Bischof soll er eine Meerfahrt unternommen, den Eremiten Aaron auf einer Insel besucht, auf den Rat des Eremiten hin dann zur Stadt Aleth gezogen sein – Wir stehen hier historiographisch auf schwankendem Grund, das Legendäre scheint zu überwiegen.

Flucht vor Verfolgung

Vor Verfolgungen entwich Maclou aus Aleth nach Saintonge; als er nach Aleth zurückkehren konnte, war das Städtchen von Pest und Hungersnot schwer mitgenommen. Als Maclou gestorben war, sicherten die Christen von Aleth sich Teile seiner sterblichen Überreste als Reliquien. Als die Normannen die bretonische Küste unsicher machten, zogen diese Reliquien auf die Ile-de-France rund um das heutige Paris um.

Kirchen tragen seinen Namen

Nicht nur eine Kirche in Bully im Bistum Arras ist dem heiligen Maclou geweiht – auch die Kathedrale von Pontoise im Großraum Paris hat ihn als Patron. Uns Heutige erinnert Saint Maclou daran, wie viele Menschen hart gearbeitet haben, um das Christentum in Europa zu verbreiten. Das ist ein wichtiges Erbe, das wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen sollten.