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Papst Franziskus in Santa Maria Maggiore vor seiner Afrikareise Papst Franziskus in Santa Maria Maggiore vor seiner Afrikareise 

Franziskus betete in Santa Maria Maggiore für die Afrika-Reise

Wie es seine Gewohnheit ist, hat der Papst die römische Marienbasilika besucht, um vor der Ikone der Salus Populi Romani die apostolische Reise im Kongo und im Südsudan der Muttergottes anzuvertrauen.

Mario Galgano - Vatikanstadt

Ein intimer Ritus, der jedes Mal erneuert wird, wenn der Papst im Begriff ist, ein Land zu besuchen. Die stille Besinnung vor und nach den Reisen fand am Montagabend statt. Sie wurde somit auch vor der Kongo- und Südsudan-Reise erneuert. Franziskus hielt zum 102. Mal vor der Ikone der Jungfrau Salus Populi Romani in der Basilika Santa Maria Maggiore inne, „um zu beten und ihr seine nächste Reise in die Demokratische Republik Kongo und den Südsudan anzuvertrauen“, bevor er in den Vatikan zurückkehrte, wie das Presseamt des Heiligen Stuhls mitteilte.

Die zwei Phasen

Eine pastorale und ökumenische Reise, insbesondere die Etappe in den Südsudan, die an diesem Dienstag früh um 8.10 Uhr beginnt, wenn der päpstliche Flug den Flughafen Fiumicino verlässt und nach etwa sieben Stunden auf dem internationalen Flughafen von Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, landet. Am 3. Februar um 10.40 Uhr startet Franziskus dann mit seinem Gefolge und den akkreditierten Journalisten an Bord des Flugzeugs zum zweiten Teil der Reise, dem lang ersehnten Ziel Südsudan, das gegen 15.00 Uhr Ortszeit, 14.00 Uhr in Rom, erreicht wird.

Zwei Länder leiden

„Die Demokratische Republik Kongo leidet vor allem im Osten des Landes unter bewaffneten Konflikten und Ausbeutung“, sagte der Papst gestern beim Angelus und bat um Gebete für seine Reise. Und er fügte hinzu: „Der von jahrelangem Krieg zerrissene Südsudan kann nicht auf ein Ende der anhaltenden Gewalt warten, die so viele Menschen dazu zwingt, auf der Flucht und in großer Not zu leben.“ Für beide Länder bringt die Ankunft von Franziskus die Hoffnung auf eine neue Versöhnung mit sich, so die Gastgeber im Vorfeld des Besuchs.

(vatican news)

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31. Januar 2023, 06:57