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Papst Franziskus bei einem Treffen mit Vertretern von Scholas Occurrentes, Archivbild Papst Franziskus bei einem Treffen mit Vertretern von Scholas Occurrentes, Archivbild  (Vatican Media)

Scholas-Mitglieder aus Deutschland treffen Papst Franziskus

Bei dem Treffen am 25. November, an dem 71 junge Menschen der Päpstlichen Bildungs-Stiftung aus verschiedenen Ländern teilnehmen, soll es vor allem um Geschwisterlichkeit und Umwelt gehen, sowie darum, welche konkreten Lehren für eine bessere Zukunft aus der Pandemie gezogen werden können. Das gab die Stiftung an diesem Dienstag bekannt.

Einundsiebzig junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren aus 41 Ländern der fünf Kontinente, von Deutschland bis Brasilien, über Haiti bis Ägypten, Vietnam und Simbabwe, werden Franziskus am kommenden Donnerstag um 16 Uhr im Päpstlichen Internationalen Kolleg Maria Mater Ecclesiae treffen. Dem Kirchenoberhaupt wollen sie ihre bisherigen Erfahrungen mit der Pandemie und die Lehren, die sie in ihren jeweiligen Gemeinschaften gezogen haben, mitteilen. Allen gemein ist ihr Engagement in Scholas Occurrentes, einem globalen Netzwerk der Solidarität, das in Argentinien auf Betreiben des ehemaligen Erzbischofs von Buones Aires, Jorge Mario Bergoglio, entstand und nach seiner Wahl zum Papst in eine päpstliche Stiftung umgewandelt wurde. Heute ist die Stiftung mit ihrem Netzwerk in 190 Ländern der Welt vertreten und hat sich dem Auftrag verschrieben, eine Kultur der Begegnung zu fördern.

Perspektiven für eine bessere Welt konkret umsetzen

In den Beratungen der jungen Menschen geht es um die Welt, die sie sich vorstellen, und um die Art und Weise, wie sie ihre Perspektive nach der Rückkehr in ihre Länder in konkrete Maßnahmen umsetzen wollen. Vom 23. bis 28. November wollen sie ihre Erfahrungen in dieser Zeit der Gesundheitskrise, der Isolation und der Einschränkungen teilen. Bei der Begegnung mit Franziskus werden die Teilnehmer dem Papst ihr neues politisches Projekt vorstellen, das von der Enzyklika Fratelli Tutti inspiriert ist. Fünfzig dieser jungen Menschen werden auch ein Jahr der menschlichen und politischen Bildung beginnen, das von der Enzyklika „Fratelli Tutti“ inspiriert ist, mit dem Ziel, eine zeitgemäße und die geografischen und sozialen Randgebiete einbeziehende Antwort zu geben.

Ihre Situationen sind unterschiedlich, je nach Herkunft und Kontext, aber auch nach Kultur und Religion. Unter ihnen finden sich Flüchtlinge, Studenten renommierter Universitäten und junge Menschen, die aus dem Bildungssystem ausgeschlossen sind. An dem Treffen nehmen auch Fachleute teil, die sich mit den neuen Herausforderungen der digitalen Politik, der direkten Demokratie, den neuen Wirtschaftsformen, den Auswirkungen von Kryptowährungen und der Bedeutung der Verbindung von virtueller und realer Welt befassen.

Italienischer Arbeitsminister unterstützt die Initiative

Die Schlussfolgerungen dieser Arbeitstage werden dem italienischen Bildungsminister, Patrizio Bianchi, und den Leitern von Scholas World, José María del Corral und Enrique Palmeyro, zur Veröffentlichung vorgelegt.

(vatican news/pm - cs)

23 November 2021, 18:41