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Mustafa Al-Kadhimi (links) und Papst Franziskus beim Austausch der Geschenke Mustafa Al-Kadhimi (links) und Papst Franziskus beim Austausch der Geschenke  (Vatican Media)

Papst und irakischer Premierminister: „Christen im Irak schützen“

Die irakische Regierung soll und will „die historische Präsenz der Christen in dem Land mit angemessenen rechtlichen Maßnahmen schützen“. Das bekräftigten Papst Franziskus und der irakische Premierminister Mustafa Al-Kadhimi bei ihrem Treffen an diesem Freitagvormittag im Vatikan.

Franziskus empfing den irakischen Premierminister Mustafa Al-Kadhimi im Vatikan in Audienz. Wie der vatikanische Pressesaal im Anschluss mitteilte, sprach der irakische Politiker anschließend wie üblich auch mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und mit Erzbischof Paul Richard Gallagher, der für die Außenbeziehungen zuständig ist.

Während des – wie es in der Mitteilung aus dem Vatikan hieß – „herzlichen Gesprächs“ wurde an den historischen Besuch von Papst Franziskus im Irak erinnert, sowie an die Momente der Einheit, die die Iraker mit der Papst-Visite erlebten. Weiter wurde demnach die Bedeutung der Förderung der Kultur des nationalen Dialogs zur Förderung der Stabilität und des Prozesses des Wiederaufbaus des Landes diskutiert.

Betont wurde im Gespräch auch, wie wichtig es sei, „den bedeutenden Beitrag, den die Christen im Irak zum Gemeinwohl leisten können, hervorzuheben“. Es wurde auch die Notwendigkeit betont, ihnen die gleichen Rechte und Pflichten wie anderen Bürgern zu garantieren.

Klima des Vertrauens

Schließlich gingen beide auf die Situation in der Region ein und verwiesen auf die Anstrengungen, die das Land mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft unternommen habe, um ein Klima des Vertrauens und der friedlichen Koexistenz wiederherzustellen.

Papst Franziskus besuchte den Irak vom 5. bis 8. März 2021.

(vatican news)

02 Juli 2021, 13:09