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Der Papst im Gespräch mit Franziskanern in Assisi 2016 Der Papst im Gespräch mit Franziskanern in Assisi 2016  (Vatican Media)

Papst Franziskus: Wir reisen mit leichtem Gepäck...

Die Corona-Krise ist für gläubige Menschen eine wichtige Gelegenheit, „uns neu bewusst zu werden, dass wir nur Pilger und Gäste auf Erden sind und mit leichtem Gepäck reisen sollten“.

Das schreibt Papst Franziskus in einer Botschaft an das Franziskaner-Generalkapitel, das in Rom unlängst einen neuen Leiter des weltweiten Ordens gewählt hat. Auch von einer „Gelegenheit, unsere Beziehung zu Christus und zu anderen Menschen zu intensivieren“, spricht der Papst.

Der heilige Franz von Assisi, Gründer des nach ihm benannten Ordens, habe mit einem neuen Blick auf arme und ausgestoßene Menschen geschaut. „Wenn ihr eure Vision erneuern wollt, dann geht von diesem neuen Blick auf die armen und marginalisierten Geschwister aus“, rät der Papst. „Sie sind Zeichen, ja gleichsam Sakrament der Präsenz Gottes.“

„Keine großen Reden – lasst sie einfach eure Nähe spüren“

Franziskus, der sich 2013 nach seiner Wahl zum Papst bewusst nach dem hl. Franz von Assisi benannt hat, ermuntert die Franziskaner: „Geht auf die Männer und Frauen zu, die an Leib und Seele leiden. Seid ihnen demütig und geschwisterlich nahe, ohne große Reden – lasst sie einfach eure Nähe spüren.“ Auch zum Einsatz für die Schöpfung und zum Gespräch mit Menschen anderer Kulturen und Denkart ermutigt sie der Papst.

Vom Rückgang der Ordensberufungen, der auch die Franziskaner trifft, sollten sie sich nicht entmutigen lassen. „Ihr hat ein geistliches Erbe von unschätzbarem Wert“, befindet Franziskus. Das Charisma des Ordens sei immer noch gültig, werde immer noch gebraucht.

(vatican news – sk)
 

17 Juli 2021, 12:02