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Ein Bild vom Unglücksort am Berg Meron Ein Bild vom Unglücksort am Berg Meron  (ANSA)

Papst: Gebet für Myanmar und Trauer um Opfer von Massenpanik in Israel

Einmal mehr war das krisengeplagte Myanmar in den Gedanken des Papstes: nach seinem Mittagsgebet an diesem Sonntag lud der Papst dazu ein, dafür zu beten, dass die Verantwortungsträger des Landes sich dem Dialog und der Versöhnung nicht länger verschließen mögen.

„Wir sind in den Monat Mai eingetreten, in dem die Volksfrömmigkeit auf viele Arten die Verehrung für die Jungfrau Maria ausdrückt. Dieses Jahr wird er durch einen Gebets-Marathon mit wichtigen Marienwallfahrtsorten gekennzeichnet sein, um ein Ende dieser Pandemie zu erbitten“, erläuterte Franziskus mit Blick auf das erste Gebet der Reihe, dem er am Samstagabend selbst im Petersdom vorgestanden war.

„In diesem Zusammenhang steht eine Initiative, die mir sehr am Herzen liegt: die der Kirche Myanmars, die dazu einlädt, für den Frieden zu beten und Myanmar ein Ave Maria des täglichen Rosenkranzes zu widmen. Jeder von uns wendet sich an die Mama, wenn er in Not oder Schwierigkeiten ist; wir bitten in diesem Monat unsere himmlische Mutter darum, zum Herz aller Verantwortlichen in Myanmar zu sprechen, auf dass sie den Mut finden mögen, den Weg der Begegnung und der Versöhnung und des Friedens einzuschlagen.“

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Gebet für die Opfer und ihre Angehörigen

Anschließend wandte der Papst seinen Blick nach Israel: Mit Trauer wolle der der israelischen Bevölkerung nach dem schweren Unfall seine Nähe bezeugen, der am vergangenen Freitag am Berg Meron 45 Opfer und zahlreiche Verletzte hinterlassen habe, so Franziskus: „Ich versichere mein Gedenken im Gebet an die Opfer dieser Tragödie und ihre Angehörigen“, betonte Franziskus, bevor er sich abschließend an die italienische Kinderschutzorganisation Meter wandte: diese wolle er ermuntern, in ihrem Einsatz für die Kinder weiterzumachen, die Opfer von Gewalt und Ausbeutung sind. Die durch den italienischen Priester Fortunato Di Noto gegründete Vereinigung, die insbesondere der Pädophilie und Pädopornographie im Netz den Kampf angesagt hat, erstellt unter anderem jährliche Berichte über die weltweite Verbreitung des schändlichen Phänomens und arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um Täter zu identifizieren und Opfer zu retten.

(vatican news - cs)

02 Mai 2021, 12:50