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Papst Franziskus beim Mittagsgebet an diesem Sonntag Papst Franziskus beim Mittagsgebet an diesem Sonntag  (Vatican Media)

Papst beim Mittagsgebet: Jesus kennt uns wie kein anderer

Der vierte Sonntag der Osterzeit ist „Sonntag des Guten Hirten“. Papst Franziskus ging bei seiner Auslegung des Evangeliums (Joh 10,11-18) diesen Sonntag dazu passend darauf ein, was den Unterschied zwischen einem guten Hirten und einem bezahlten Knecht ausmacht.

Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt

Ein wahrer Hirte verteidigt seine Schafe, er kennt sie und liebt sie. Das betonte Papst Franziskus zum Evangelium (Joh 10,11-18) diesen Sonntag vor seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Vom wahren Hirten grenzte er den „bezahlten Knecht“ ab, dem hingegen nichts an den Schafen liegt, weil sie ihm nicht gehören und er seine Arbeit nur des Geldes wegen macht. Die Schafe zu verteidigen, daran denkt er daher nicht: Wenn der Wolf kommt, flieht er und lässt sie im Stich. Jesus, dem guten Hirten, passiert das jedoch nicht, führte Franziskus aus: „Für Jesus sind wir keine „Menge“, nein. Wir sind einzigartige Personen, jeder mit seiner eigenen Geschichte, mit seinem eigenen Wert, sowohl als Geschöpf als auch als von Christus Erlöste. Jeder von uns kann sagen: Jesus kennt mich! Und das stimmt: Er kennt uns wie kein anderer. Nur er kennt unser Herz, unsere Absichten, unsere innersten Gefühle. Jesus kennt unsere Vorzüge und unsere Fehler, und er ist immer bereit, sich um uns zu kümmern, die Wunden unserer Fehler mit der Fülle seiner Gnade zu heilen“, so der Papst.  

„Für Jesus sind wir keine „Menge“, nein. Wir sind einzigartige Personen, jeder mit seiner eigenen Geschichte, mit seinem eigenen Wert“

Hier im Audio: Papst Franziskus zum Evangelium über den guten Hirten

(vatican news - sst) 

 

25 April 2021, 14:15