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Menschen gehen in Myanmar auf die Straße, um die Freilassung der inhaftierten politischen Führungspersönlichkeiten zu fordern Menschen gehen in Myanmar auf die Straße, um die Freilassung der inhaftierten politischen Führungspersönlichkeiten zu fordern  (ANSA)

Papstappell: Politische Gefangene in Myanmar freilassen

Papst Franziskus hat bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch die Autoritäten Myanmars erneut zu Dialog und zur Freilassung politischer Gefangener aufgerufen. Auch die Internationale Gemeinschaft nahm er in die Pflicht.

Aus Myanmar kämen wieder „traurige Nachrichten von blutigen Zusammenstößen“, bei denen es auch Todesopfer gegeben habe, unterstrich der Papst zu Ende seiner Generalaudienz in der Bibliothek des Apostolischen Palastes. Er wolle die Aufmerksamkeit der beteiligten Autoritäten erhalten, „damit der Dialog über Repression und die Harmonie über Zwietracht“ siege: „Ich appelliere auch an die Internationale Gemeinschaft, auf dass sie sich dafür einsetzt, dass die Bestrebungen des Volkes von Myanmar nicht mit Gewalt erstickt werden. Möge den jungen Menschen dieses geliebten Landes die Hoffnung auf eine Zukunft gewährt werden, wo der Hass und die Ungerechtigkeit der Begegnung und der Versöhnung weichen. Ich wiederhole zum Schluss meinen Wunsch, den ich vor einem Monat ausgedrückt habe: dass der Weg in Richtung Demokratie, den Myanmar in den vergangenen Jahren eingeschlagen hat, durch die konkrete Geste der Freilassung der verschiedenen inhaftierten politischen Führungspersonen wieder aufgenommen werden kann“, so der Papst. 

„konkrete Geste der Freilassung der verschiedenen inhaftierten politischen Führungspersonen“

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Hintergrund

Das Land wird seit dem Militärputsch und der Inhaftierung der Staatsrätin Aung San Suu Kyi Anfang Februar von Unruhen erschüttert. Zahlreiche Menschen sind bei den gewaltsam durch das Militär unterdrückten Protesten bereits ums Leben gekommen. Erst an diesem Wochenende kam es zu besonders blutigen Niederschlagungen der landesweiten Proteste in Myanmar. Viele Regierungen und internationale Organisationen weltweit haben den Putsch bereits verurteilt, der das Land in seinen Demokratiebemühungen weit zurückwirft. Immer wieder hat auch Papst Franziskus seiner Sorge über die Situation Ausdruck verliehen.

(vatican news - cs)

03 März 2021, 10:52