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Ein zerstörtes Gebäude in der besonders betroffenen Stadt Mamuju Ein zerstörtes Gebäude in der besonders betroffenen Stadt Mamuju 

Papst betet für Betroffene von Erdbeben in Indonesien

Papst Franziskus hat angesichts der jüngsten Erdbebenkatastrophe die Bevölkerung Indonesiens seiner Nähe versichert.

In einem durch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Telegramm von diesem Freitag heißt es: „In Trauer über den tragischen Verlust von Leben und die Zerstörung von Eigentum durch das gewaltige Erdbeben in Indonesien drückt Seine Heiligkeit Papst Franziskus seine von Herzen kommende Solidarität mit all denen aus, die von dieser Naturkatastrophe betroffen sind.“

Das Telegramm ist an den Apostolischen Nuntius im Land, Erzbischof Piero Pioppo, mit der Bitte um Weiterleitung an die kirchlichen und zivilen Autoritäten adressiert. Der Papst bete für die Totenruhe der Verstorbenen, die Heilung der Verletzten und den Trost für die Trauernden, so der Text weiter. Insbesondere wolle er den zivilen Autoritäten und Rettungskräften, die bei der Suche und Bergung von Betroffenen eingesetzt seien, seine Ermutigung zusprechen. Das kurze Telegramm schließt mit dem Segen des Papstes für alle Betroffenen.

Tote, Vermisste und Obdachlose

In Indonesien, genauer auf der Insel Sulawesi, kam es in der Nacht auf Freitag zu einem zerstörerischen Beben der Stärke 6,3 auf der Richterskala, dem Berichten zufolge mindestens 67 Menschen zum Opfer fielen; Hunderte wurden verletzt, rund 15.000 können derzeit ihre Häuser nicht betreten und die Suche nach Vermissten dauert an. Ein Krankenhaus und ein Hotel auf der Insel wurden zerstört, während die Stromversorgung sowie telefonische Verbindungen unterbrochen wurden. Die lokale Caritas hat bereits damit begonnen, den Betroffenen erste Hilfsleistungen zukommen zu lassen.

(vatican news - cs)

15 Januar 2021, 19:18