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Terror in Nizza: Papst betet für Opfer und ein Ende der Gewalt

Papst Franziskus hat den Anschlag von Nizza aufs Schärfste verurteilt und das französische Volk zur Einheit aufgerufen. Ein Telegramm von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an den Bischof der südfranzösischen Stadt, Andre Marceau, am Donnerstag sprach von einem „gewalttätigen Terrorakt“. Der Papst sei den betroffenen Familien im Gebet verbunden und teile deren Trauer. Er sei „über die Situation informiert und steht der trauernden katholischen Gemeinde nahe”, heißt es in einer Stellungnahme von Donnerstagmittag aus dem Vatikan.

Terrorismus und Gewalt könnten „niemals akzeptiert werden”, so die Mitteilung. Der Angriff in einer Kirche in Nizza, bei dem ein Täter an diesem Donnerstagmorgen drei Menschen bestialisch ermordete, habe „den Tod an einem Ort der Liebe und des Trostes gesät”. Franziskus bete „für die Opfer und ihre Angehörigen, damit die Gewalt aufhört, damit wir uns wieder als Brüder und Schwestern und nicht als Feinde betrachten, damit das geliebte französische Volk vereint mit dem Guten auf das Böse reagieren kann". Weiter erklärte Vatikansprecher Matteo Bruni, Franziskus bete darum, dass Frankreich „geeint mit dem Guten auf das Böse antwortet“. Dem Hass gelte es Einhalt zu gebieten. Er sprach von einem „Moment des Schmerzes in einer verunsicherten Zeit“. Terrorismus und Gewalt seien niemals zu akzeptieren.

In der südfranzösischen Stadt hatte ein Täter nahe der Basilika Notre-Dame am Donnerstagmorgen Menschen mit einem Messer attackiert und zwei Frauen und einen Mann getötet. Der Angreifer wurde laut Medienberichten durch Polizeikugeln verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die französische Staatsanwaltschaft geht von einem Terrorakt aus.

(vatican news/kna – gs)

29 Oktober 2020, 13:45