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Papst Franziskus bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch Papst Franziskus bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch  (Vatican Media)

Franziskus bittet um Verständnis für Maskenpflicht und Abstand

Papst Franziskus hat angesichts der andauernden Corona-Pandemie zum Tragen von Schutzmasken und Abstandhalten aufgerufen. Am Ende seiner wöchentlichen Generalaudienz wandte er sich in italienischer Sprache an die anwesenden Pilger und bat dafür um Entschuldigung, dass er sie dieses Mal nur aus der Ferne grüßen werde.

Die Infektionszahlen in Italien wie in anderen Ländern steigen erneut besorgniserregend an. Auch im Vatikan besteht seit einigen Tagen eine Pflicht zum Tragen der Masken auch im Freien. Erst an diesem Wochenende waren in der Päpstlichen Schweizergarde vier Corona-Fälle festgestellt worden. 

Deshalb wandte sich Franziskus zum Abschluss seiner Generalaudienz nochmals eigens an die Pilger: „Ich würde gerne, wie ich das für gewöhnlich mache, runterkommen und mich euch nähern, um euch zu grüßen, aber mit den neuen Vorschriften ist es besser, den Abstand einzuhalten. Auch die Kranken grüße ich von Herzen von hier aus“, so Franziskus in freier Rede von der Bühne der Audienzhalle herab.

„Ihr haltet den Sicherheitsabstand ein, so wie man das machen muss. Aber wenn ich herunterkomme, dann kommen alle und drängen sich zusammen: Doch das Problem ist, dass die Gefahr einer Ansteckung besteht. Auf diese Weise, jeder mit Maske und mit dem Sicherheitsabstand, können wir die Audienzen weiter fortführen.“ Er wolle dafür um Entschuldigung bitten, dass er heute nur aus der Ferne grüße, wiederholte der Papst, „aber ich glaube, wenn wir alle, als brave Bürger, den Anweisungen der Behörden Folge leisten, wird das dabei helfen, die Pandemie zu beenden. Danke!“

(vatican news - cs)

14 Oktober 2020, 10:33