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Lehrer, Schulkinder und Eltern demonstrieren nach der Bluttat von Kumba Lehrer, Schulkinder und Eltern demonstrieren nach der Bluttat von Kumba 

Papst bestürzt über Morde an Schülern in Kamerun

Mit „großer Bestürzung“ reagiert Papst Franziskus auf die Morde an Schülern in Kamerun. Bewaffnete hatten am Wochenende eine Schule in Kumba überfallen und sechs Kinder getötet. 13 Schulkinder wurden schwer verletzt.

„Ich nehme Anteil am Leiden der Familien dieser Schulkinder, die so barbarisch ums Leben gebracht wurden“, sagte Franziskus bei seiner Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan. Die Morde seien „grausam und sinnlos“: „Möge Gott die Herzen erleuchten, damit sich so etwas niemals wiederhole!“

„Mögen die Waffen verstummen“

Zugleich betete der Papst um Frieden für die „leidgeprüften“ englischsprachigen Landesteile Kameruns. „Mögen die Waffen verstummen, und möge die Sicherheit aller garantiert werden und das Recht jedes jungen Menschen auf Schulbildung und auf eine Zukunft!“

Seit Jahren wachsen in den englischsprachigen Provinzen Kameruns separatistische Tendenzen. Sie gehen immer häufiger mit Gewalt einher. Die genauen Hintergründe der Morde an den Schulkindern in Kumba sind noch unklar.

(vatican news – sk)
 

28 Oktober 2020, 12:28