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Alberto Fernandez an diesem Freitag beim Papst Alberto Fernandez an diesem Freitag beim Papst  (Vatican Media)

Vatikan: Argentiniens neuer Präsident beim Papst

Argentiniens neuer Präsident Alberto Fernandez war laut Vatikanangaben am Freitag zu einem Besuch bei Papst Franziskus. Es war das erste Treffen der beiden Argentinier seit dem klaren Wahlsieg des Linkspolitikers und dessen Amtsantritt im Dezember.

Zuletzt hatte Fernandez den Papst im August 2018 gemeinsam mit anderen lateinamerikanischen Politikern getroffen. Das Gespräch an diesem Freitag habe 44 Minuten gedauert, hieß es in einer offiziellen Mitteilung nach der Begegnung. Demnach ging es in der vom Vatikan als "herzlich" bezeichneten Unterredung um die wirtschaftliche und finanzielle Krise in Argentinien, den Kampf gegen Armut, Korruption und Drogenhandel sowie um den Lebensschutz. 

„Franziskus weiß, dass ich ihn schätze, mag und respektiere, und dass ich es feiern würde, wenn er nach Argentinien kommen würde“, sagte der Staats- und Regierungschef laut argentinischen Medienberichten im Vorfeld des Treffens. Argentinischen Medien zufolge hatten die beiden zwischenzeitlich mehrfach miteinander telefoniert. Der Peronist Fernandez betrachtet die katholische Kirche als Unterstützung bei der Bekämpfung von Hunger und Drogen, vertritt aber etwa in der Frage der Abtreibung eine liberalere Linie als die Kirchenleitung. Franziskus hat seit seiner Wahl zum Kirchenoberhaupt im März 2013 seine Heimat noch nicht besucht. Auch für 2020 schloss der Papst aufgrund anderer Auslandsreisen eine Argentinien-Visite bislang aus.

(vatican news/kna – pr)

31 Januar 2020, 11:44