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Papst besucht eine römische Schule

Franziskus hat am Freitagmittag - für viele überraschend - eine römische Oberschule in der Nähe des Hauptbahnhofs Termini besucht. Der Ausflug war zuvor nicht öffentlich angekündigt worden. Während seines Aufenthaltes unterhielt er sich mit den Lehrern und beantwortete auf dem Hof der öffentlichen Schule Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Der Papst wurde vom Direktor der Vatikanzeitung L’Osservatore Romano begleitet: Andrea Monda ist ein früherer Religionslehrer dieser Schule. Einige Schülerinnen und Schüler der Einrichtung hatten letztes Jahr die Texte für den Kreuzweg mit dem Papst am Kolosseum getextet; Franziskus traf sie jetzt und unterhielt sich mit ihnen.

Die Fragen der jungen Leute an den Papst kreisten um Themen wie Krieg und Frieden, das Lehrer-Schüler-Verhältnis oder das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen. Franziskus sprach auch darüber, wie wichtig es ist, dass Kinder und Jugendliche spielen und träumen – „das verschafft der Seele Sauerstoff“. Als junger Jesuit hat der heutige Papst selbst eine Zeitlang an Jesuitenschulen in seiner Heimat Argentinien und Chile unterrichtet.

(vatican news – sk)
 

20 Dezember 2019, 14:25