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Zyperns Präsident beim Papst Zyperns Präsident beim Papst  (ANSA)

Papst und Zyperns Präsident sprachen über Flüchtlinge

Die Flüchtlinge im Mittelmeer scheinen aus dem Blickfeld der Medien verschwunden zu sein. Nicht so für Papst Franziskus. Er sprach unter anderem darüber mit dem Präsidenten der Republik Zypern, Nicos Anastasiades, bei einer Audienz an diesem Montag.

Franziskus empfing den Gast im vatikanischen Apostolischen Palast. Anastasiades sprach im Anschluss mit dem vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und dem vatikanischen „Außenminister“ Bischof Paul Richard Gallagher, Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten. Es wurden die guten Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Republik Zypern hervorgehoben und die interne Situation erörtert, insbesondere im Hinblick auf die erhoffte Wiederaufnahme der Gespräche zur Förderung des Wiedervereinigungsprozesses.

Die Insel ist seit 1974 de facto geteilt. Der nördliche Teil, der von der internationalen Staatengemeinschaft mehrheitlich nicht anerkannt wird, steht unter Kontrolle der sogenannten „Türkischen Republik Nordzypern“, die einzig von der Türkei anerkannt wird.

Aufnahme und Religionsfreiheit

Bei dem Flüchtlingsthema wurde die Aufnahme von Migranten und die damit verbundenen Herausforderungen, die Religionsfreiheit und die Rechte der Menschen, insbesondere der Minderheiten, angesprochen, heißt es in der Mitteilung, die der vatikanische Pressesaal im Anschluss an das Treffen veröffentlichte. 

Schließlich sei auch die Lage im östlichen Mittelmeerraum und in der gesamten Region erörtert und die Notwendigkeit hervorgehoben worden, Frieden und Stabilität durch Dialog und Verhandlungen unter Achtung der Menschenrechte und der internationalen Legalität zu fördern.

(vatican news)

18 November 2019, 13:07