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Vatican News

Gebet im November: Um Dialog und Versöhnung im Nahen Osten

Papst Franziskus lädt dazu ein, im November für den Dialog und die Versöhnung im Nahen Osten zu beten. Gerade die Region, in der Jesus zur Welt kam, wo er wirkte, starb und auferstand, ist heute Schauplatz von Gewalt und Hass.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Denkt man an den Nahen Osten, so kommen unweigerlich Bilder von Protesten, von Bedürftigen und leidenden Menschen in den Sinn. Papst Franziskus hat in einer Videobotschaft zur monatlichen Gebetsintention auf diese Lage hingewiesen.

„Im Nahen Osten sind das Zusammenleben und der Dialog zwischen den drei monotheistischen Religionen auf ihre spirituellen und historischen Beziehungen gegründet. Aus dieser Region gelangte die gute Nachricht von Jesus, der aus Liebe auferstanden ist, zu uns. Heute arbeiten hier viele christliche Gemeinschaften zusammen mit jüdischen und muslimischen Gemeinschaften für Frieden, Versöhnung und Vergebung. Lasst uns beten, dass sich im Nahen Osten der Geist des Dialogs, der Begegnung und der Versöhnung entwickeln kann.“

Zum Nachhören

Obwohl die Gebetsanliegen des Papstes Monate im Voraus bekannt gegeben werden, passt das aktuelle zur gegenwärtigen Lage im Nahen Osten, denn eine neue Welle der Massenproteste hat den Nahen Osten erfasst. Obwohl die Regierungen den wütenden Demonstranten bereits Zugeständnisse gemacht haben, wollen die Menschen in Algerien, im Libanon und im Irak mehr, denn sie fordern einen „echten politischen Wandel“ und endlich „ein Leben in Würde“.

Das Video vom Papst oder auch das Gebetsanliegen ist ein Projekt des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes. In kurzen Videos stellt Papst Franziskus seine monatlichen Gebetsanliegen vor, in denen es um die Herausforderungen der Menschheit und den Auftrag der Kirche geht.

(vatican news)

05 November 2019, 16:00