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Der Papst bei der Generalaudienz Der Papst bei der Generalaudienz

Papst grüßt Flüchtlingskinder und ruft zu Toleranz auf

Bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch hat der Papst nach seiner Katechese über die Apostelgeschichte einen Aufruf zu Toleranz und Offenheit ausgesprochen.

Mario Galgano – Vatikanstadt

In seinen Grüßen an die verschiedenen Sprachgruppen, die in der Audienzhalle zugegen waren, erinnerte der Papst die italienischen Gäste und Pilger daran, dass am Freitag die Kirche der heiligen Theresa Benedikta vom Kreuz – also Edith Stein – gedenkt. Die gebürtige Jüdin, die zum Katholizismus konvertierte und Ordensfrau wurde, starb als Unbeschuhte Karmelitin in Auschwitz. Sie war auch als Philosophin und Frauenrechtlerin hervorgetreten.

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„Die heilige Teresia Benedicta vom Kreuz war Jungfrau und Märtyrerin und ist Mitpatronin Europas. Ich lade alle ein, ihre mutigen Entscheidungen zu betrachten, die sich in einer authentischen Bekehrung zu Christus sowie in der Hingabe ihres Lebens gegen alle Formen von Intoleranz und ideologischer Perversion widerspiegeln.“

Eine Gruppe Migranten anwesend

Einen „liebevollen Gruß“ richtete der Papst dann an Flüchtlingskinder, die Gäste der italienischen Genossenschaft „Auxilium“ sind. In der Audienzhalle war eine kleine Gruppe Migranten, die von der Organisation betreut wird. Sie wohnen derzeit in Cara di Castelnuovo di Porto in der Nähe von Rom. Dieses Aufnahmezentrum steht seit Monaten unter Druck, da der italienische Innenminister Matteo Salvini solche Zentren schließen will.

Und während die einen auch in diesem Sommer ums Überleben kämpfen, erinnerte der Papst an jene, die die Sonnentage im Urlaub verbringen. Ferien seien eine gute Möglichkeit, Zeit zu verbringen, erinnerte Franziskus. Die Urlaubszeit biete eine Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und das Leben mit neuer Frische aufzutanken. Den polnischen Pilgern sagte er dazu:

„Liebe Brüder und Schwestern, ich wünsche euch schöne Ferien. Mögen sie für euch nicht eine Möglichkeit der Ruhe sein, sondern auch eine Möglichkeit, den Bund der Liebe zu Gott und den Menschen wiederzubeleben. Vernachlässigt nicht das tägliche Gebet und die Teilnahme zur sonntäglichen Eucharistiefeier. Auch vergesst nicht, eure Zeit mit den Menschen zu verbringen. Betrachtet die Schönheit der Schöpfung, indem ihr damit die Allmacht, Weisheit und Liebe des Schöpfers verherrlicht.“

(vatican news)

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07. August 2019, 11:39