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Archivbild: Papst Franziskus Archivbild: Papst Franziskus  (ANSA)

Papst: „Möge der Herr die Opfer von Menschenhandel befreien“

Franziskus hat zum Welttag gegen Menschenhandel zum Gebet für die Opfer aufgerufen. In einem Tweet schreibt er: „Beten wir dass der Herr die Opfer von Menschenhandel befreit und uns hilft, auf die Hilfeschreie so vieler Schwestern und Brüder zu hören, die ihrer Würde und Freiheit beraubt sind.“

Menschenhandel ist ein komplexes und universelles Phänomen, von dem Hunderte von Millionen Menschen betroffen sind und das eine Vielzahl von Realitäten umfasst. Da geht es von der sexuellen Ausbeutung über Zwangsarbeit bis hin zum Organhandel.

Papst Franziskus spricht das Thema regelmäßig an. Menschenhandel stelle ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ dar, wiederholte der Papst mehrmals. Seit Beginn seines Pontifikats hat er die leidvolle Kommerzialisierung der Menschen zum Nachteil ihrer Würde immer wieder sehr entschieden angeprangert.

Der Menschenhandel entmenschliche sowohl das Opfer als auch den Täter, sagte er. „Niemand kann an diesem Bösen vorbeisehen.“ Franziskus, der die Arbeit und das Engagement all der vielen Gemeinden und Vereinigungen gegen Menschenhandel unterstützt, rief auch mehrmals auf, diese Plage zu bekämpfen, insbesondere im Zusammenhang mit der Prostitution.

(vatican news – mg)

30 Juli 2019, 13:30