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Eine historische Begegnung auf der Grenze zwischen Nord- und Südkorea Eine historische Begegnung auf der Grenze zwischen Nord- und Südkorea 

Papst lobt Treffen Trump-Kim

Ungewöhnlich schnell hat Papst Franziskus darauf reagiert, dass es in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea zu einer Begegnung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un gekommen ist.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt

Das kurzfristig anberaumte Treffen zwischen beiden Politikern hat den Dialog, der nach ihrer letzten Begegnung in eine Krise geraten war, offenbar wiederbelebt. Was ursprünglich nur als ein Händedruck gedacht war, wurde zum ersten Aufenthalt eines US-Präsidenten auf nordkoreanischem Boden und zu einem etwa einstündigen Gespräch.

„In den letzten Stunden haben wir in Korea ein schönes Beispiel der Kultur der Begegnung gesehen“, sagte Papst Franziskus an diesem Sonntag bei seinem Angelusgebet dazu. „Ich grüße die daran Beteiligten und bete darum, dass eine solche bedeutende Geste einen weiteren Schritt auf dem Weg des Friedens darstellt – nicht nur für diese Halbinsel, sondern für die ganze Welt!“

Hoffnung auf Frieden

„Kultur der Begegnung“ ist eine Lieblingsvokabel von Papst Bergoglio. Franziskus warnt immer wieder beredt vor einer Eskalation auf der koreanischen Halbinsel. Bei einem Besuch in Südkorea im August 2014 betete er in Seoul für einen Frieden zwischen Nord und Süd.

(vatican news)

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30 Juni 2019, 12:28