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Papst Franziskus und Justin Welby im April beim Treffen mit den politischen Führern des Südsudan Papst Franziskus und Justin Welby im April beim Treffen mit den politischen Führern des Südsudan  (ANSA)

Papst: Videobotschaft zu globaler Gebetsinitiative

Der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hat ein Treffen mit dem Papst im Vatikan vor ein paar Tagen für eine Anfrage genutzt. Er lud Franziskus ein, sich der globalen Gebetsinitiative „Thy Kingdom Come“ (Dein Reich komme) mit einer Video-Botschaft anzuschließen.

In dem zweiminütigen Video, das Welby mit seiner Handykamera aufnahm und am Sonntag auf seiner Internetseite veröffentlichte, äußert sich der Papst zu der 2016 vom anglikanischen Primas ins Leben gerufenen Gebetsinitiative „Thy Kingdom Come“ („Dein Reich komme“). Es soll am Pfingstsonntag nach Angaben der Internetseite „Christian today“ auch auf dem Trafalgar Square in London gezeigt werden.

Papst: Der Heilige Geist möge die Herzen der Gläubigen öffnen

In seinem Statement bittet Franziskus, der Heilige Geist möge zu Pfingsten auf die Gläubigen kommen und ihre Herzen öffnen. Die Herzen der Menschen seien immer in Gefahr, in sich zusammenzuschrumpfen und zu verhärten. Dieses Problem der inneren Verschlossenheit könnten die Menschen aber nicht alleine lösen, sondern nur mit Hilfe des Heiligen Geistes, der in ihnen arbeite, so Franziskus. Die Teilnehmer der Gebetsaktion sollten wissen, dass die katholischen Christen sie in ihrem Gebet begleiten.

In seiner Anmoderation bezeichnet Welby den Papst als „außergewöhnliche Persönlichkeit“. Dessen Botschaft in dem Video sei „äußerst inspirierend“, so Welby.

Papst-Video auf Twitter: 70.000 Aufrufe

Die Gebetsaktion „Thy Kingdom Come“ findet zwischen Christi Himmelfahrt (30. Mai) und Pfingsten (9. Juni) statt. In den letzten drei Jahren ist sie zu einer echten globalen und ökumenischen Bewegung geworden. Die Teilnehmer beten darum, dass sich noch mehr Menschen auf der ganzen Welt für die Botschaft Jesu öffnen. Bisher hat das Papst-Video auf Twitter gut 70.000 Aufrufe.

(kna/vatican news – skr)
 

21 Mai 2019, 11:56