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Papst betet Vaterunser in orthodoxer Kathedrale

Bei seinem Besuch in Bukarest hat Papst Franziskus am Freitagnachmittag in der neuen orthodoxen Kathedrale das Vaterunser gebetet. In seiner zuvor gehaltenen Ansprache erläuterte er die Bedeutung dieses Gebets für die Ökumene und den Glauben.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Ein Inhalt des Vaterunsers sei „unsere Identität als Kinder“, aber auch „als Brüder und Schwestern, die Seite an Seite beten“, erläuterte der Papst in dem orthodoxen Gotteshaus. Das Vaterunser enthalte „die Gewissheit der Verheißung Jesu an seine Jünger“, dass Gott die Menschen nie alleine lassen werde. Deshalb vermittele dieses Gebet auch „das Vertrauen, das Geschenk des Bruders und der Schwester zu empfangen und anzunehmen“. Er hoffe, dass Rumänien „immer eine Heimat aller sein kann, ein Land der Begegnung, ein Garten, in dem Versöhnung und Gemeinschaft gedeihen“. 

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Anschließend ging der Papst mit einer kurzen Überlegung auf die einzelnen Zeilen des Gebets ein, bevor er zum Schluss seiner Ansprache bat: „Ermutige uns, in den Brüdern und Schwestern jene Unterstützung zu finden, die du uns zugedacht hast, damit wir auf dich zugehen, und gemeinsam den Mut haben, zu sagen: ,Vater unser'. Amen.“

Nach der Begrüßungsrede des Gastgebers, dem rumänisch-orthodoxen Patriarchen Daniel, und den darauffolgenden Worten des Papstes wurde das Vaterunser auf Latein gesprochen. Es folgten katholische Osterlieder, dann das Vaterunser auf Rumänisch sowie anschließend orthodoxe Osterlieder auf Rumänisch.

(vatican news)

31 Mai 2019, 16:00