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Vatican News
Muttergottes von Fatima Muttergottes von Fatima  (AFP or licensors)

Franziskus erinnert an Attentat auf Johannes Paul II.

Der Schutz Mariens ist etwas Konkretes. Das betonte Papst Franziskus am Schluss der Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz. In seinen Grußworten an portugiesischsprachige und polnische Pilger ging der Papst auf den Marienmonat und das Attentat von 1981 gegen Johannes Paul II. ein.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Der Marienmonat lade jeden Katholiken dazu ein, „seine täglichen Gesten der Verehrung und Nachahmung der Mutter Gottes zu widmen“, so der Papst. „Versuchen wir, jeden Tag den Rosenkranz zu beten und Gott wenigstens etwas von der Zeit anzubieten, die wir ihm schulden. Auf diese Weise werden wir den Himmel der Menschheit näher bringen.“

An die polnischen Pilger gerichtet sagte er:

„Vorgestern haben wir das Gedenken an die Muttergottes von Fatima begangen. Der 13. Mai ist der Tag, an dem an ihre erste Erscheinung erinnert wird. An einem 13. Mai geschah auch das Attentat auf das Leben des heiligen Johannes Paul II.'. Erinnern wir uns an seine Aussage: ,Bei allem, was geschehen ist, habe ich den besonderen mütterlichen Schutz Mariens erlebt'. Erinnern wir uns auch an die Worte der Muttergottes: ,Lasst die Menschen den Rosenkranz beten und Buße für die Sünden tun'.“

Am Fatima-Tag 1981: Schüsse auf dem Petersplatz

Am 13. Mai 1981 feuerte der türkische Rechtsextremist Mehmet Ali Ağca aus nächster Nähe mindestens zwei Schüsse auf Johannes Paul II. ab, als dieser im offenen Papamobil auf dem Weg zur Generalaudienz in langsamer Fahrt die auf dem Petersplatz versammelte Menschenmenge passierte. Eine Kugel traf den Papst an der linken Hand und an der Schulter, eine zweite drang in seinen Unterleib ein. Da er sofort in das Gemelli-Krankenhaus gebracht wurde, konnten die Ärzte sein Leben durch eine fünfstündige Operation, bei der ein Stück des perforierten Darms entfernt wurde, retten. Gegen den Rat der Ärzte kehrte Johannes Paul schon am 3. Juni in den Vatikan zurück. Ein Jahr nach dem Attentat bedankte er sich bei einem Besuch in Fatima bei bei der Muttergottes für ihren Schutz.

(vatican news)

15 Mai 2019, 11:20