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Papst zum Weltwassertag: Grundlegendes Menschenrecht respektieren

In seiner Botschaft zum Weltwassertag von diesem Freitag bekräftigt Papst Franziskus, dass der Zugang zu diesem Gut ein grundlegendes Menschenrecht sei, das respektiert werden muss. Damit stünde das Leben und die Würde der Menschen auf dem Spiel.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Wasser sei ein wesentlicher Rohstoff für das Gleichgewicht der Ökosysteme und für das Überleben des Menschen, und es sei notwendig, es zu bewirtschaften und zu pflegen, damit es nicht verunreinigt wird oder verloren gehe. Das betont der Papst in seiner Botschaft zum Weltwassertag an diesem Freitag. Seine Botschaft geht auf das Thema „Wasser für alle: Niemanden zurücklassen“ ein und bezieht sich auf den Aufruf der Vereinten Nationen. Anlässlich dieses Tages schrieb der Papst auch einen Tweet: „Danken wir Gott für ,Schwester Wasser´, ein so einfaches und kostbares Element. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass es für alle zugänglich ist.“

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Die Trockenheit in vielen Teilen des Planeten, so beobachtet der Papst in seiner Botschaft, erstrecke sich auf einige bestimmte Regionen, in denen die Bevölkerung „immer mehr unter dem Mangel an für den Konsum geeigneten Wasserquellen leidet“. Niemanden zurückzulassen, schreibt Franziskus, „bedeutet, sich zu verpflichten, dieser Ungerechtigkeit ein Ende zu setzen“. Die gemeinsame Arbeit, so der Papst weiter, sei unerlässlich, um dieses Übel zu beseitigen, das so viele unserer Brüder und Schwestern heimsuche. „Wir müssen unsere Anstrengungen auf der Suche nach dem Gemeinwohl bündeln und im anderen ein konkretes Gesicht sehen“. Nur durch diese Bemühungen, so lesen wir in der Botschaft, würden die ergriffenen Maßnahmen „den Geschmack der Begegnung und die Fähigkeit haben, auf eine Ungerechtigkeit zu reagieren, die überwunden werden muss“.

Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und wird seit 2003 von einer Abteilung der Vereinten Nationen (UN-Water) organisiert.

(vatican news)

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22. März 2019, 13:42