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Papst nimmt 75.000 Solidaritätsbekundungen entgegen Papst Franziskus  (AFP or licensors)

Papst nimmt 75.000 Solidaritätsbekundungen entgegen

Die Initiative „Pro Pope Francis" hat dem Kirchenoberhaupt 75.000 Solidaritätsbekundungen aus aller Welt für seinen Kirchenkurs einer „Pastoralkultur" der Barmherzigkeit übergeben. Der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner und der tschechische Religionsphilosoph Tomas Halik als Initiatoren der Aktion nahmen dazu am Mittwoch an der Generalaudienz im Vatikan teil.

Unter anderem berichteten sie dem Papst auf dem Petersplatz dabei von einem interkontinentalen Theologen-Netzwerk, das aus der vor eineinhalb Jahren gestarteten Initiative entstand. Internationale Fachleute sammelten für den Papst Ideen dazu, was die Kirche in Zukunft braucht, damit sie in den verschiedenen Weltregionen „angesichts der Herausforderungen der Zeit im Sinn des Evangeliums handlungsfähig" ist.

Der Papst habe die Bekundungen erfreut und dankbar entgegengenommen, sagte Zulehner im Anschluss im Gespräch mit „Kathpress". Den rund 2.400 Akademikern, die sich der Solidaritätsaktion angeschlossen hatten, sei es ein Anliegen, das Pontifikat von Franziskus „emotional und auch rational" mit ihrer Expertise zu unterstützen. Der Wiener Theologe überreichte Franziskus im Hinblick auf die Amazonien-Synode im Oktober auch ein Buch des früheren Missionsbischofs in Südafrika Fritz Lobinger, der sich dafür ausspricht, dass Gemeinden ohne Priester durch ein „Team of Elders", also in der Gemeindeleitung „Erfahrenen", geleitet werden, und diese dann auch zu ordinieren, damit sie mit ihren Gemeinden Eucharistie feiern können. 

(vatican news – gs)

27 Februar 2019, 17:48