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Papst Franziskus Papst Franziskus  (ANSA)

Papst: Wissenschaftler sollen Lösungen für alle aufzeigen

Am Weltwissenschaftstag, der an diesem Samstag begangen wird, erinnert der Papst daran, dass die Wissenschaft im Dienste von Frieden und Entwicklung steht. In einem Tweet fordert Papst Franziskus die Wissenschaftler auf, Wege für eine Entwicklung zu finden, die an alle gerichtet ist und so einen echten Frieden schaffen kann.

„Die Wissenschaft ist heute aufgerufen, eine Führungsrolle zu übernehmen, um Lösungen für einen nachhaltigen und ganzheitlichen Fortschritt aller Völker aufzuzeigen, der für den Aufbau des Friedens unerlässlich ist. #WorldScienceDay“: Dies ist der Tweet, den der Papst auf dem @Pontifex-Konto in neun Sprachen anlässlich des Weltwissenstags im Dienste von Frieden und Entwicklung veröffentlicht hat. Der Tag, der 2001 von der UNESCO eingeführt wurde, „um den verantwortungsvollen Umgang mit der Wissenschaft zu fördern und ihren grundlegenden Beitrag zur Gesellschaft zu unterstreichen“, steht diesmal unter dem Motto „Wissenschaft, ein Menschenrecht“ und ist Teil der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 in Paris unterzeichnet wurde.

Beispiellose Macht in ihre Hände

„Wissenschaft und Technologie - sagte der Papst in einer Rede im September 2015 - legen uns eine beispiellose Macht in die Hände: Es ist unsere Pflicht, sie gegenüber der gesamten Menschheit und insbesondere gegenüber den ärmsten und zukünftigen Generationen für das Gemeinwohl zu nutzen“. Wird man sich an unsere Generation „erinnern können, dass die Wissenschaft großzügig ihre Verantwortung übernommen hat“? (Laudato Si, Nr. 165). „Trotz der vielen Widersprüche unserer Zeit haben wir genügend Gründe, um die Hoffnung zu wecken, dass dies gelingt. Und von dieser Hoffnung müssen wir uns leiten lassen“, hatte damals Franziskus gesagt.

(vatican news -mg)

10 November 2018, 13:51