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Papst und polnischer Präsident sprachen über Lage in der Ukraine

Papst Franziskus hat am Montagvormittag den polnischen Präsidenten Andrzej Duda in Audienz empfangen. Wie es in der Vatikannote im Anschluss hieß, fand das Treffen in einer „herzlichen Atmosphäre“ statt und es wurden europäische sowie internationale Themen angesprochen.

Nach dem Besuch beim Papst sprach Duda mit dem vatikanischen Staatssekretär Pietro Parolin sowie mit dem vatikanischen Außenminister, Erzbischof Paul Richard Gallagher. Bei den Gesprächen mit dem Papst ging es um den 40. Jahrestages der Wahl Johannes Pauls II. zum Papst. Es wurde die Bedeutung der christlichen Werte in der Geschichte Polens hervorgehoben, wie es in der Mitteilung hieß. Insbesondere sei die Bedeutung des christlichen Glaubens bei der Herausbildung der kulturellen und religiösen Identität Polens gewürdigt worden. Anschließend wurden einige Themen von gemeinsamem Interesse diskutiert, wie beispielsweise die Förderung der Familie und die Aufnahme von Hilfesuchenden.

Schließlich wurden der Beitrag Polens zum Projekt der europäischen Integration sowie bestimmte internationale Themen wie der Konflikt in der Ukraine, die Situation im Nahen Osten, die Migration und der Schutz der Schöpfung im Hinblick auf die Konferenz der Vereinten Nationen über den Klimawandel, die im Dezember nächsten Jahres in Katowice stattfinden soll, erörtert.

(vatican news - mg)

15 Oktober 2018, 13:12