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Nach dem Erdbeben in Indonesien Nach dem Erdbeben in Indonesien 

Indonesien: Papst sichert 100.000 Dollar Hilfe zu

Nach dem Erdbeben in der vergangenen Woche in Indonesien hat Papst Franziskus finanzielle Unterstützung zugesichert. Die Katastrophe forderte mehr als 1.400 Menschenleben.

Julia Rosner – Vatikanstadt

Rund 100.000 Dollar stellt das „Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen“ zur Rettung der Bevölkerung in Indonesien bereit. Das teilte der Heilige Stuhl am Donnerstag mit. Das Geld solle für die erste Notrettungsphase eingesetzt werden.

Diese Summe sei „ein unmittelbarer Ausdruck des Gefühls der geistlichen Nähe und der väterlichen Ermutigung des Heiligen Vaters gegenüber den betroffenen Menschen und Gebieten“. Das erklärte das Dikasterium am Donnerstag.

Der Beitrag ist Teil der Hilfe, die in der ganzen katholischen Kirche in den letzten Tagen in Gang gesetzt wurden war. Neben verschiedenen Bischofskonferenzen beteiligen sich daran auch zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen.

Papst Franziskus hat außerdem während des Angelus am Sonntag für die Betroffenen gebetet: „Für die zahlreichen Verstorbenen, für die Verletzten und für diejenigen, die ihre Häuser und ihre Arbeit verloren haben. Möge der Herr sie trösten und die Bemühungen derer unterstützen, die Hilfe bringen wollen“, so Franziskus.

In der vergangenen Woche haben heftige Erdbeben und ein Tsunami verschiedene Regionen Indonesiens - insbesondere die Insel Sulawesi verwüstet. Mehr als 1.400 Opfer sind bislang bekannt. Tausende wurden verletzt und haben ihre Häuser verloren. Zudem brach der Vulkan auf dem Berg Soputan auf der Insel Sulawesi aus und bedrohte die bereits vom Erdbeben und des Tsunami erschöpfte Bevölkerung stark.

(vatican news)

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04. Oktober 2018, 11:25