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Die leisen Gesten des Papstes: Hier Segen für ein Kind Anfang Mai (Archiv) Die leisen Gesten des Papstes: Hier Segen für ein Kind Anfang Mai (Archiv)  (ANSA)

Überraschung: Die Besuche, die Franziskus so sehr liebt

Es sind die Besuche, die der Papst mehr als alles andere zu lieben scheint: Samstagabend, in einem Stadtviertel in der nördlichen Innenstadt Roms, ein blauer Ford hält an und der Papst steigt aus, ohne Ankündigung, ohne Entourage, einfach nur um jemanden zu besuchen, die er schon lange kennt.

Journalisten, die nach dem Besuch die Menschen die in dem Apartmenthaus wohnen befragten, berichten von einem einstündigen Besuch. „Dort lebt eine Alte Frau“, berichtet einer der Nachbarn dem Journalisten einer Nachrichtenagentur. „Er kennt sie, aber sie kann sich nicht mehr aus dem Haus bewegen.“ Und deswegen besucht der Papst sie, wie ein Bekannter oder Freund das eben tut.

 

Wie ein Freund das eben tut

 

Aber nicht nur das, danach sei der Papst vor die Tür getreten, wo ihn wenige Menschen erwarteten – wenige hatten sein Ankommen mitbekommen. Er wechselte einige Worte, so wird berichtet, er segnete ein Kreuz, umarmte ein Kind und stieg dann wieder in seinen Wagen, zurück in den Vatikan.

Der von Papst Franziuskus besuchte Palazzo liegt nicht weit entfernt von der Nationalkirche der Argentinier in Rom, und auch seine eigene – ehemalige – Titelkirche als Kardinal liegt im gleichen Stadtviertel.

(Sir)

29 Juli 2018, 08:32