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Vatican News

Franziskus betet für Opfer von Anschlägen in Indonesien

Papst Franziskus hat nach dem Mittagsgebet am Sonntag den Opfern der Anschläge auf drei Kirchen in Indonesien seine besondere Nähe ausgesprochen.

„Ich bete für die Opfer und ihre Angehörigen“, sagte der Papst nach dem traditionellen Regina Coeli-Gebet auf dem Petersplatz. Zusammen wolle man „den Gott des Friedens“ bitten, der Gewalt Einhalt zu gebieten. In den Herzen der Menschen solle es statt Hassgefühlen vielmehr Versöhnung und Geschwisterlichkeit geben. Dabei bat er die Menschen auf dem Platz um ihr stilles Gebet.

Zum Nachhören

Bombenanschlagsserie auf Kirchen in Surabaya

 

Bei einer Bombenanschlagsserie auf Kirchen im indonesischen Surabaya waren am Sonntagmorgen mehrere Menschen ums Leben gekommen, etliche wurden verletzt. Bei einer ersten Attacke auf die katholische Kirche Santa Maria starben laut Medienberichten vier Menschen, darunter der mutmaßliche Selbstmordattentäter. Die Polizei gehe jedoch von einem islamistischen Hintergrund der Anschläge aus, hieß es. Surabaya in Ostjava ist die zweitgrößte Stadt des mehrheitlich islamischen Indonesien.

(kna – mg)

13 Mai 2018, 13:43