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Der Papst beim Abschied von Lima Der Papst beim Abschied von Lima  (Vatican Media @Vatican Media)

„Peru, Land der Hoffnung“: Letzte Papstrede in Lima

Nach der Messfeier in Lima hat sich der Papst am Sonntagabend von Peru verabschiedet. Hier finden Sie seine Ansprache in deutscher Übersetzung.

„Ich danke dem Erzbischof von Lima Kardinal Juan Luis Cipriani für seine Worte, meinen Brüdern im Bischofsamt für ihre Anwesenheit und euch allen, die ihr es geschafft habt, dass dieser Besuch in meinem Herzen einen unauslöschlichen Eindruck hinterlässt.

Ich danke allen, die diese Reise möglich gemacht haben. An erster Stelle dem Herrn Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski, den zivilen Behörden, den tausenden von Freiwilligen, die mit ihrer stillen und aufopferungsvollen Arbeit wie „Ameisen“ dazu beigetragen haben, damit alles umgesetzt werden konnte; dem Organisationskomitee und allen, die mit ihrer Hingabe und ihren Bemühungen diese Begegnung möglich gemacht haben. Es hat mir gutgetan, mich mit euch zu treffen. Danke.

Als ich meine Pilgerreise unter euch begonnen habe, sagte ich, dass Peru ein Land der Hoffnung ist. Land der Hoffnung aufgrund der Artenvielfalt, aus der es sich zusammensetzt, verbunden mit der Schönheit einer Landschaft, die uns helfen kann, die Gegenwart Gottes zu entdecken.

Land der Hoffnung aufgrund des Reichtums seiner Traditionen und Bräuche, die die Seele dieses Volkes geprägt haben.

Land der Hoffnung für die jungen Menschen, die nicht die Zukunft, sondern die Gegenwart Perus sind. Sie bitte ich, die Weisheit ihrer Großeltern, ihrer älteren Mitmenschen zu entdecken, die DNA, die eure großen Heiligen geleitet hat. Lasst euch nicht entwurzeln. Großeltern und ältere Menschen, hört nicht auf, den jungen Generationen die Wurzeln eures Volkes zu vermitteln sowie die Weisheit des Weges, um zum Himmel zu gelangen. Alle lade ich dazu ein, keine Angst zu haben, die Heiligen des 21. Jahrhunderts zu sein.

Liebe peruanische Brüder und Schwestern, ihr habt viele Gründe zur Hoffnung, ich habe es gesehen, ich habe es in diesen Tagen „mit Händen greifen können“. Bewahrt die Hoffnung. Es gibt keine bessere Weise, die Hoffnung zu bewahren, als geeint zu bleiben, damit alle diese Gründe, die sie tragen, jeden Tag weiter wachsen.

Die Hoffnung auf Gott lässt nicht zugrunde gehen (vgl. Röm 5,5). Ich trage euch im Herzen. Gott segne euch. Und bitte, vergesst nicht, für mich zu beten.“

(vn)

Die letzte Rede des Papstes auf peruanischem Boden
22 Januar 2018, 12:00