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Papst auf dem Campus Lobito bei Iquique Papst auf dem Campus Lobito bei Iquique  (Vatican Media)

Die Schlussansprache des Papstes in Iquique

Hier dokumentieren wir in einer offiziellen deutschen Übersetzung die Verabschiedung des Papstes auf dem Campo Lobito am Donnerstag, 18. Januar 2018.

Am Ende dieser Feier möchte ich dem Bischof von Iquique Guillermo Vera Soto für die freundlichen Worte danken, die er im Namen seiner Mitbrüder im Bischofsamt und des gesamten Volkes Gottes an mich gerichtet hat. Es kommt der Abschied.

Ich danke noch einmal der Frau Präsidentin Michelle Bachelet für ihre Einladung, dieses Land zu besuchen. Mein besonderer Dank gilt allen, die diesen Besuch möglich gemacht haben: den staatlichen Behörden und damit allen Mitarbeitern, die mit Professionalität dazu beigetragen hat, dass wir alle diese Zeit der Begegnung genießen konnten.

Ebenso danke ich für die aufopferungsvolle und stille Arbeit von Tausenden von Freiwilligen, über zwanzigtausend; ohne ihren Einsatz und ihre Mitarbeit hätten die Wasserkrüge gefehlt, damit der Herr das Wunder für den Wein der Freude vollbringen könnte. Danke denjenigen, die auf vielerlei Art und Weise, vor allem mit dem Gebet, diese Pilgerreise begleitet haben. Ich weiß um das Opfer, das sie bringen mussten, um an den Feierlichkeiten und Begegnungen teilzunehmen. Ich schätze das sehr und danke dafür von Herzen. Danke den Mitgliedern des Organisationskomitees. Alle haben gearbeitet, vielen Dank!

Ich setze meine Pilgerreise nach Peru fort. Ein befreundetes Brudervolk dieses „Großen Vaterlandes“ Chile, für das wir Sorge tragen und das wir beschützen sollen. Ein Vaterland, das im vielgestaltigen Antlitz seiner Völker seine Schönheit findet.

Liebe Brüder und Schwestern, in jeder Eucharistiefeier beten wir: »Herr, schau auf den Glauben deiner Kirche und schenke ihr nach deinem Willen Einheit und Frieden.« Was kann ich euch mehr wünschen, als meinen Besuch mit einem Gebet zum Herrn zu beenden: Schau auf den Glauben dieses Volkes und schenke ihm Einheit und Frieden.

Ich danke euch und bitte euch, nicht zu vergessen, für mich zu beten.

Und ich möchte für die Anwesenheit so vieler Pilger aus den Brudervölkern, aus Bolivien, Peru danken und – keiner soll eifersüchtig werden – besonders für die Anwesenheit der Argentinier, da ja Argentinien meine Heimat ist. Ich danke meinen argentinischen Brüdern und Schwestern, die mich nach Santiago, nach Temuco und hierher nach Iquique begleitet haben. Vielen Dank.

19 Januar 2018, 15:55