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Religionen müssen auch zu Umweltschutz beitragen Religionen müssen auch zu Umweltschutz beitragen 

Papst: Religionen gemeinsam für Frieden und Umweltschutz

Papst Franziskus hat alle Religionen zu gemeinsamem Einsatz für Frieden und Umweltschutz aufgerufen. Der Friede sei „eine dringende Aufgabe“ heute angesichts der Kriege und Gewalttaten, die viele Völker heimsuchten, sagte der Papst am Mittwoch zu einer Delegation der Weltkonferenz der Religionen für den Frieden, die er in Audienz empfing. Besonders die Verantwortlichen in den Religionen seien dazu aufgefordert, am Frieden mitzuwirken, „mit dem Herzen, mit dem Geist und mit den Händen, denn der Friede auf der Welt entsteht als Handarbeit“.

Gudrun Sailer – Vatikanstadt

Die Religionen mit ihren „spirituellen und moralischen Ressourcen“ hätten beim Schaffen von Frieden „eine unersetzliche Rolle“. Ähnliches gelte für die Frage der Umwelt. Franziskus rief die Religionen dazu auf, „moralische Allianzen“ zu schmieden, um den Respekt und die Würde des Menschen und den Schutz der Schöpfung voranzubringen.  

Über die Welt verstreut, gebe es bereits gute Beispiele für die Schlagkraft interreligiöser Zusammenarbeit, wenn es um das Beenden gewalttätiger Konflikte und um nachhaltige Entwicklung geht, lobte der Papst. Auf diesem Weg gelte es voranzuschreiten.

Die Weltkonferenz der Religionen für den Frieden (WCRP) ist eine internationale Nichtregierungsorganisation mit Sitz in New York, die 1961 entstand. Sie organisiert weltweite Konferenzen mit Religionsvertretern und ist in über 70 Ländern vertreten.

18 Oktober 2017, 15:45