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Österreich: Orden sind Vorreiter in synodalen Prozessen

Ohne die Ordensgemeinschaften wäre die Diözese Eisenstadt wäre wesentlich ärmer und vieles wäre nicht zu bewältigen. Das hat der neue Eisenstädter Generalvikar Michael Wüger dieser Tage beim nachgeholten diözesanen „Tag des Geweihten Lebens“ 2021 betont.

Der für die Orden und religiösen Gemeinschaften zuständige Bischofsvikar P. Lorenz Voith wies bei der Veranstaltung auf den beginnenden weltweiten synodalen Prozess hin: „Die Orden selbst sind mit ihren alten demokratischen Strukturen, wie mit ihren Erfahrungen aus vielen Bereichen der Bevölkerung, schon lange Vorreiter von synodalen Prozessen.“

Viele Entscheidungen würden von „unten nach oben“ getragen, besprochen und behandelt, auch durch Haus-, Provinz- oder Generalkapitel, so Voith. Leitungsämter würden oft nur auf Zeit übernommen. Ordensfrauen- und Männer hätten oft das Ohr bei den Menschen.

Voith: „Unsere Ordensgründer waren oft Erneuerer der Kirche. Diese gemachten Erfahrungen sollten Ordensleute gerade in den nächsten Monaten in verschiedener Weise einbringen; auch das begleitende Gebet, wie von Papst Franziskus erbeten, gehört dazu.“

In der Diözese Eisenstadt leben und wirken knapp 140 Ordensfrauen und -männer in insgesamt 17 Ordensgemeinschaften; dazu kommen noch Mitglieder in Säkularinstituten und religiösen Gemeinschaften und Verbänden. In den vergangenen Jahren kamen auf Einladung von Bischof Zsifkovics mehrere auch internationale Gemeinschaften ins Burgenland und haben Niederlassungen gegründet.

(kap – mg)

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09. Oktober 2021, 10:36