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Alte Menschen haben gerade in der Pandemie besonders unter Einsamkeit gelitten - auch deshalb hat Papst Franziskus einen "Oma-Opa"-Tag in der katholischen Kirche eingeführt, meint Kardinal Schönborn Alte Menschen haben gerade in der Pandemie besonders unter Einsamkeit gelitten - auch deshalb hat Papst Franziskus einen "Oma-Opa"-Tag in der katholischen Kirche eingeführt, meint Kardinal Schönborn  (AFP or licensors)

Österreich: Worum geht es dem Papst beim 1. Welttag für ältere Menschen?

Worum geht es dem Papst mit dem neuen, an diesem Sonntag (25. Juli) erstmals stattfindenden „Welttag der Großeltern und älteren Menschen"? Auf diese Frage hat Kardinal Christoph Schönborn in seiner Kolumne in der Gratiszeitung „heute" geantwortet...

Für den Erzbischof von Wien ist Papst Franziskus das gemeinsame Streben nach einer gerechteren Welt ein Anliegen: Der Traum des Papstes sei, „dass Alte und Junge sich verstehen und gemeinsam die so dringend notwendigen Schritte für eine gerechtere Welt gehen", so Schönborn in seiner Kolumne. Zudem hege der Papst die Hoffnung, „dass die Erinnerungen der Älteren den Jüngeren helfen, ihr Leben gut zu gestalten."

Die Corona-Pandemie sei sowohl für Enkelkinder, als auch für Großeltern eine „schmerzliche Erfahrung" gewesen: Plötzlich keine Besuche mehr, keine Umarmung, nur Telefonkontakt. Nicht zuletzt diese Erfahrung habe den Papst wohl dazu bewogen, den neuen Welttag auszurufen. „Er lädt ein zur Dankbarkeit für das, was die Generation der Großeltern für unser Leben bedeutet. Und er ermutigt die Älteren, ihre unersetzliche Rolle und Aufgabe zu sehen und anzunehmen".

(kap - sst)

23 Juli 2021, 12:32