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Vatican News
Beginn der Fastenzeit ist jeweils der Aschermittwoch Beginn der Fastenzeit ist jeweils der Aschermittwoch  (ANSA)

Österreich: Fastenzeit innovativ und jugendgerecht vermitteln

Dass Fasten für Jugendliche und junge Erwachsene nicht nur Verzicht bedeuten muss, sondern auch eine Gelegenheit bieten kann, über das eigenen Leben nachzudenken, darauf machen aktuell innovative Projekte quer durch Österreich aufmerksam. Das Angebot reicht vom Fasten-Journal bis hin zum Angebot „Ash to go“. Letzteres wird u.a. am Aschermittwoch, 17. Februar, am Wiener Hauptbahnhof, im Wiener Ordenszentrum „Quo Vadis“, am Innsbrucker Bahnhofsvorplatz sowie in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße und in der Klagenfurter Innenstadt angeboten.

Die Katholische Jugend Österreich (KJÖ) hat im Vorfeld der österlichen Bußzeit ein „Fasten-Journal“ herausgegeben. Das „spirituelle Tagebuch“ bietet Tipps und Ideen rund um eine „außergewöhnliche Fastenzeit“, informiert die KJÖ auf ihrer Homepage. Jede Woche gibt es kurze Impulse und viel Platz für persönliche Kreativität und Reflexion. Ziel sei es, sich trotz vieler coronabedingter Einschränkungen „Zeit zu nehmen, um über das eigene Leben nachzudenken und mit Gott darüber ins Gespräch zu kommen“. Speziell für Jugendgruppenleiter und Religionslehrende bietet die KJÖ zudem einen Vorschlag zur Verwendung des Journals in digitalen Gruppen.

Mit dem fünften Teil der Behelfsreihe „Feste Feiern im Kleinen“ wollen auch die Katholische Jugend und Jungschar der Diözese Eisenstadt Familien durch die Fastenzeit begleiten: Der neue Fasten-Behelf solle Familien dabei unterstützen sich trotz Corona-Pandemie „gemeinsam auf den Weg zu machen, eigenes Verhalten zu reflektieren und einen Neuanfang zu wagen“, erklärt Rene Authried, ehrenamtlicher Vorsitzender der KJ und Jungschar. Das Materialheft bietet Ideen für die Gestaltung der Fastenzeit, der Feier von Aschermittwoch und den Fastensonntagen in der Familie; der Behelf steht ab 15. Februar unter www.katholische-jugend.at/burgenland zum Download bereit.

Schüler gestalteten Kalender

Unter dem Motto „Zeit für mich“ steht der diesjährige Fastenkalender der Steyler Missionare, für den Schülerinnen und Schüler Texte und Illustrationen beigesteuert haben. Die Jugendlichen setzten sich im Rahmen des Unterrichts mit religiösen und ethischen Fragen auseinander und wurden inspiriert, Texte über eigene Glaubenserfahrungen zu schreiben.

Ursprünglich initiiert vom 1994 verstorbenen Wiener Weihbischof Florian Kuntner, finanziert der Steyler-Kalender seit vielen Jahren Ordensprojekte in aller Welt. 2021 geht die Hilfe an Ausbildungsprojekte der Steyler in Bagdehi im indischen Bundesstaat Odisha. Mithilfe der Spenden können etwa ein Kindergarten und eine Schule für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren unterstützt werden. Die 2.040 Schüler, die vorwiegend der Bevölkerungsschicht der benachteiligten Kasten und Kastenlosen angehören, erhalten damit einen Zugang zu Bildung. Die Kalender liegen in vielen Pfarren in ganz Österreich auf und können auch direkt bei den Steyler Missionaren (www.steyler.eu) bestellt werden.

SMS vom Papst

Wer schließlich einen täglichen Papst-Gedanken zur Fastenzeit aufs Handy erhalten möchte, ist mit dem „Papst-SMS“ am besten beraten. Interessierte werden von Aschermittwoch bis Ostern täglich mit einem Zitat versorgt, entnommen aus Papstworten bei verschiedenen Anlässen des vergangenen Jahres. Anmelden kann man sich zu dem kostenlosen Dienst per SMS aus dem Inland mit dem Kennwort PAPST an die Telefonnummer 0664/6606651.

(kap – mg)

13 Februar 2021, 13:32