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Petersplatz im Lockdown. Foto: Marcello Leotta Petersplatz im Lockdown. Foto: Marcello Leotta  (Marcello Leotta)

D: Beitrag zu Frieden und Gerechtigkeit „Pflicht“ der Religionen

Die Deutsche Bischofskonferenz hat anlässlich des Internationalen Tages der Geschwisterlichkeit aller Menschen am 4. Februar betont, dass Religionen sich für Frieden einsetzen müssen. „Von diesem Tag geht das klare Signal aus, dass die Religionen das Potenzial, aber eben auch die Pflicht haben, zu Frieden und Gerechtigkeit auf der Erde – unserem gemeinsamen Haus – beizutragen“, erklärte der Vorsitzende der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Bertram Meier diesen Mittwoch.

Die Vereinten Nationen begehen am Donnerstag erstmals den Tag der Geschwisterlichkeit; angeregt wurde dieser durch die Reise von Papst Franziskus in die Vereinigten Arabischen Emirate im Februar 2019. Zum Internationalen Tag der Geschwisterlichkeit lud Bischof Meier ein, die Enzyklika „Fratelli tutti“  von Papst Franziskus zu entdecken.: „Lassen Sie sich vom Geist der Geschwisterlichkeit inspirieren. Und sprechen Sie gemeinsam mit Christinnen und Christen auf der ganzen Welt das ‚Gebet zum Schöpfer‘, das Papst Franziskus ans Ende seiner Enzyklika gestellt hat“, so der Augsburger Bischof.

Er betonte zudem, gerade in Zeiten der Pandemie wird werde wieder stärker bewusst, „dass wir Teil der einen Menschheitsfamilie sind”. Zugleich gelte es, nun nicht der „Versuchung egoistischer Reflexe“ zu erliegen: „Da sind wir Christinnen und Christen ganz besonders gefordert, den Auftrag der Nächstenliebe in konkretes Handeln zu übersetzen“, so Bischof Meier.

(pm – sst) 

03 Februar 2021, 15:44