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Vatican News
Beleuchtete Weihnachtssymbole in Bethlehem Beleuchtete Weihnachtssymbole in Bethlehem  (AFP or licensors)

Friedenslicht aus Bethlehem kommt in Österreich an

Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus ganz Österreich werden am Samstag, 12. Dezember, im Rahmen einer ökumenischen Feier das Friedenslicht aus Bethlehem im Salzburger Dom entgegennehmen.

Dem Gottesdienst werden Erzbischof Franz Lackner, der evangelische Superintendent Oliver Dantine, der orthodoxe Erzpriester Dumitru Viezuianu und der griechisch-katholische Priester John Reeves vorstehen. Das Motto der diesjährigen Friedenslicht-Feier lautet „Heldenhaft verkünden wir den Frieden des Herrn“.

Aufgrund der Covid-Sicherheits- und -Reisebestimmungen können heuer keine internationalen Delegationen vor Ort teilnehmen. Auch die heimischen Delegationen bestehen nur aus wenigen Personen, sodass rund 50 Teilnehmer zur Feier im Dom erwartet werden. Die internationale Teilnehme muss sich heuer auf Videobotschaften beschränken. Der Friedenslicht-Gottesdienst wird aber im Internet via Livestream übertragen.

Friedenslicht europaweit verteilt

Die heimischen Pfadfinder werden in Folge das Licht an die österreichischen Grenzen bringen, wo es dann von den Partnerorganisationen oder Privatpersonen abgeholt und im eigenen Land verteilt sowie abermals an dessen Grenzen gebracht wird. So sollte das Licht zumindest in Europa auch heuer wieder bis Weihnachten weit verbreitet werden. Eine Verbreitung nach Übersee dürfte es in diesem Jahr allerdings nicht geben. In den USA und in Argentinien fanden bereits zentrale Friedenslichtfeiern mit dem Licht des Vorjahres statt und die dortigen Pfadfinder werden dieses Licht zum Weihnachtsfest 2020 verbreiten.

In Österreich wird das Friedenslicht, das am Heiligen Abend in vielen Haushalten, Einrichtungen und Kirchengemeinden auf Christbäumen, Kränzen, auf Kerzenständern, in Laternen sowie auf Weihnachtsdekorationen leuchtet, am 24. Dezember verteilt. Dabei beteiligen sich neben den Pfadfindern u.a. auch die Freiwilligen Feuerwehren, das Rote Kreuz und der Samariterbund sowie die ÖBB. Auch die Bahnhöfe und ORF-Landesstudios stellen an diesem Tag neben den Pfarrkirchen wichtige Abholpunkte für das in Bethlehem entzündete Feuer dar.

(kap - cs)



11 Dezember 2020, 14:38