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Ein Land mit vielen Kindern: Guinea-Conakry Ein Land mit vielen Kindern: Guinea-Conakry  (AFP or licensors)

Schweiz: Missio-Kampagne zu Gunsten der Kinder von Guinea-Conakry

Die von Missio Schweiz, den Päpstlichen Missionswerken in der Schweiz, lancierte Solidaritätskampagne ist den Kindern von Guinea-Conakry gewidmet. Wie es auf der Website von Missio Schweiz heißt, sei derzeit die Hilfe und Solidarität gegenüber den Kindern in der Welt dringender denn je. Die Corona-Pandemie habe die Lage verschlimmert.

Auf der Internetseite www.missio.ch wird daran erinnert, dass die ohnehin schon prekären Bedingungen der Kinder in der Welt durch die Covid-19-Pandemie auf eine harte Probe gestellt seien. Deshalb sei die Solidarität mit ihnen „mehr denn je erforderlich“. In dem afrikanischen Land könne man eine trostlose Situation sehen: „Die Armut drängt viele Eltern dazu, ihre Familien zu verlassen, um anderswo Arbeit zu finden. Infolgedessen finden sich viele Kinder allein wieder und landen entweder in Großfamilien oder in Waisenhäusern“, erläutert das kirchliche Hilfswerk.

„Kinder helfen Kindern“ sei deshalb das Motto der Solidaritätskampagne, die im Jahr 2021 fortgesetzt werde: Das Programm, das sich an drei Linien orientiere, fordere dazu auf, „in Einheit mit allen Kindern zu beten“; „die aus dem Verkauf von Produkten der Wohltätigkeitsorganisationen erhaltenen Mittel zu teilen“ und „an den virtuellen Initiativen teilzunehmen, die auf der Website von Missio zur Verfügung stehen“.

Zu den Projekten, die im Rahmen dieser Art von Initiative finanziert werden sollen, gehörten das Waisenhaus von Gouecké und das Foyer von Samoé, die beide von den „Dienerinnen der Jungfrau Maria Mutter“ geleitet werden. In Goueckè werden rund 50 verwaiste Kinder im Alter zwischen einem und sechs Jahren betreut. Häufig starben die Mütter bei der Geburt und die Neugeborenen werden von ihren Familien alleine lassen, weil sie als schuldig am Tod ihrer Mutter angesehen würden. Die Ordensschwestern nehmen sie auf, ernähren und trösten sie, unterstützen sie und spielen mit ihnen. Das Foyer hingegen nimmt etwa hundert verwaiste Mädchen oder junge Frauen aus armen Familien auf, damit sie ernährt und betreut werden und eine angemessene Schulbildung erhalten.

(vatican news – mg)

14 November 2020, 13:36