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D: „Die Pandemie hat gezeigt, was bei uns fehlt“

Homeoffice, Schule von daheim aus - während der Corona-Zeit haben Familien viel aufeinander gesessen. Die katholische Elternschaft in Deutschland startet jetzt eine Umfrage zur allgemeinen Situation, bei Eltern, Lehrpersonal sowie Schülern und Schülerinnen. Unsere Kollegen vom Domradio haben dazu mit mit Marie-Theres Kastner, Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands, gesprochen.

Im Gespräch mit dem Domradio sagt Kastner von der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED), dass ihr Verband drei breite Umfrage starten werden, um die Erfahrung der Lehrer, Eltern und Schülern zu eruieren. „Wir wollen wissen, wie sie sich insgesamt gefühlt haben“, so Kastner. Gerade auf dem Land gab es durch den schwachen Internetzugang Probleme. Auch der Kontakt zwischen Lehrern und Eltern sei nicht einfach gewesen.

Zum Nachhören

Während der Pandemie hatte der Verband auch Anrufe von Eltern erhalten, sagt Kastner. Es gab auch einige, die die positiven Seiten des Homeoffice geäußert hätten. Im Allgemeinen gibt es großen Optimierungsbedarf. „Wir warten aber geduldig auf die Umfrageresultate“, fügt sie an. Die Pandemie habe aber gezeigt, was in Deutschland fehle, so ihr Fazit. Auf der Internetseite des Verbands kann jeder an der Umfrage teilnehmen.

Die KED ist ein Zusammenschluss von katholischen Eltern und Interessierten. Der Bundesverband setzt sich auf der Basis seines christlichen Menschenbildes für eine chancengerechte, ganzheitliche und wertorientierte Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen ein. Im Zentrum der KED-Arbeit stehen alle Bildungseinrichtungen in katholischer und öffentlicher Trägerschaft, von den Kindertageseinrichtungen bis zu den Schulen. 2014 feierte die Katholische Elternschaft Deutschlands ihr 60-jähriges Bestehen.

(domradio - mg)

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03. Juli 2020, 10:14