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Eine gemeinsam entzündete Kerze Eine gemeinsam entzündete Kerze 

Ö: Pro Oriente-Präsident will „Ökumene der Tat“

Alfons M. Kloss, Präsident der ökumenischen Stiftung „Pro Oriente“, sprach sich im Interview mit der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“ für eine verstärkte „Ökumene der Tat“ aus. „Die Gesellschaft erwartet von Christen etwas mehr, als dass sie sich über ihre Unterschiede unterhalten“, so Kloss.

Gemeinsames Zeugnis wichtiges Anliegen

Das gemeinsame Zeugnis der verschiedenen Konfessionen sei auch in der heutigen Welt ein wichtiges Anliegen, betonte der frühere österreichische Botschafter im Vatikan. Viele Jahrzehnte habe man sich darauf konzentriert, „wie man in der Ökumene ganz konkret vorankommt, wie man sich auch bei gewissen sachlichen Themen annähert“, erklärte Kloss.

Den Erhalt der Schöpfung – wo sich gerade die Orthodoxie stark engagiere – und das karitative Engagement für Ausgegrenzte und Arme nannte Kloss als Beispiele für mögliche Schulterschlüsse über Konfessionsgrenzen hinaus. „Es gehört einfach dazu, dass sich Christen zusammentun und schauen, wie sie zu großen Themen unserer Zeit in der Gesellschaft aktiv wirken können.“

„Es gehört dazu, dass sich Christen zusammentun.“

Die 1964, unter dem Eindruck des ökumenischen Aufbruchs durch das Zweite Vatikanische Konzil, gegründete Wiener Stiftung „Pro Oriente“, hat sich zu „einer Art von Think-Tank“ entwickelt, so Kloss. Das Gründungsziel sei gewesen, den wissenschaftlich-theologischen Dialog mit den orthodoxen Schwesterkirchen zu fördern.

(kath.ch – mt) 

 

 

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07. Februar 2020, 11:47