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Infektion an einer Schule Infektion an einer Schule 

Österreich: Coronavirus-Infektion an kirchlicher Schule

Ein Schüler am Erzbischöflichen Gymnasium Hollabrunn wurde positiv auf das Coronavirus getestet und befindet sich so wie seine ebenfalls erkrankten Eltern inzwischen in stationärer Behandlung in einem Wiener Krankenhaus.

Nach Bekanntwerden des Corona-Falles seien „in enger Abstimmung mit der Landessanitätsdirektion, der Bildungsdirektion Niederösterreich und der Erzdiözese Wien als Schulerhalter umgehend die vorgesehenen Schritte eingeleitet“ worden, erklärte die Schulleitung am Freitag dazu in einer Stellungnahme.

Der betroffene Schüler „war seit Mittwoch nicht mehr in der Schule“, hieß es seitens der Direktorin des Gymnasiums, Ingrid Lehner-Pfennigbauer, die weiter erklärte: „Alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer der betroffenen Klasse werden auf Anweisung der Landessanitätsdirektion in den kommenden 14 Tagen nicht in der Schule anwesend sein.“ Sollten auf Anordnung der zuständigen Behörden weitere Maßnahmen erforderlich sein, so werde man selbstverständlich alle Schulpartner darüber informieren. „Wir danken allen, die zu einem umsichtigen und überdachten Umgang mit der herausfordernden Situation beitragen“, hielt die Schulleitung fest.

Gegenüber „Kathpress“ bestätigte der Sprecher der Erzdiözese Wien, dass die kirchlichen Stellen nach wie vor in enger Verbindung mit der Landessanitätsdirektion stünden, die die weitere Vorgangsweise bestimme. „Wir unterstützen sie, wo wir können, im Interesse der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Lehrkräfte“, so Michael Prüller am Freitagabend.

(kap – mg)

29 Februar 2020, 12:54