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Kardinal wird EU-Bischöfe über Amazonien-Synode informieren

Das trifft sich gut: Nächste Woche, wenn die EU-Bischöfe der Comece tagen und über das Thema „Umwelt“ sprechen werden, wird deren Präsident, der Luxemburger Kardinal Jean-Claude Hollerich, auch über die Amazonien-Synode berichten.
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Mario Galgano – Vatikanstadt

Er werde viel mitnehmen können von der Amazonien-Synode, denn die ökologische Frage sei für den Urwald ausschlaggebend, so Kardinal Hollerich im Live-Gespräch mit Radio Vatikan. Die Klimakrise betreffe aber nicht nur das Amazonasgebiet, sondern sei eine globale Frage, die die Weltkirche mit den lokalen Bevölkerung lösen solle.

In diesen Tagen sind auch die Brexit-Verhandlungen ein Thema, denn es scheint offenbar zu einem Schlussabkommen von beiden Seiten – also britischer und EU-Seite – gekommen zu sein. Es sei schade, dass die englischen, walisischen und schottischen Bischöfe dann nicht mehr der Comece angehören würden, doch man habe beschlossen, dass sie – „wenn sie wollen“ – als Beobachter in der Comece bleiben könnten. Eine andere Sache ist es aber mit den irischen Bischöfen: denn die irische Bischofskonferenz umfasst sowohl die Republik Irland als auch Nordirland und der Vorsitzende ist sogar Bischof von Belfast. Damit die Comece an dieser Stelle sozusagen das Brexit-Abkommen als Vorbild vor. „Ich hoffe dennoch, dass es in Zukunft keine Feindbilder geben wird“, so der Wunsch von Kardinal Hollerich.

(vatican news)

18 Oktober 2019, 16:25