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Kirche in Augsburg Kirche in Augsburg  (AFP or licensors)

D: Neuer Generalsekretär des ZdK

Neuer Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) wird Marc Frings (37). Er tritt am 1. Janur 2020 die Nachfolge von Stefan Vesper an, der nach 20 Jahren beim ZdK in den Ruhestand tritt.

Das teilte das höchste repräsentative Gremium des deutschen Laien-Katholizismus am Freitag in Bonn mit. Demnach bestellte der ZdK-Hauptausschuss auf Vorschlag von Präsident Thomas Sternberg Frings zum neuen Generalsekretär.

Frings bringe „hervorragende Voraussetzungen“ für den neuen Posten mit, sagte Sternberg der Katholischen Nachrichten-Agentur. „Er ist ein ausgesprochen guter Kommunikator.“ Auch traue ihm das Gremium „ganz besonders“ zu, einen Erneuerungsprozess des ZdK zu begleiten. Das Zentralkomitee hatte bei seiner Frühjahrsvollversammlung in Mainz zum Jahr 2022 einen Umzug nach Berlin beschlossen.

Frings kommt von der Adenauer-Stiftung

Frings wurde 1981 in Neuwied geboren und leitet derzeit das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah. Nach dem Studium der Politikwissenschaft in Lille und Marburg arbeitete er als Producer und Redaktionsassistent für das ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Seit 2010 war er in verschiedenen Positionen in der Konrad-Adenauer-Stiftung tätig, bevor er 2015 die Leitung des Büros in Ramallah übernahm.

Es sei kein Nachteil, dass Frings nicht aus den Reihen des ZdK komme, betonte Sternberg. Mit Blick auf den Lebenslauf des 37-Jährigen sagte der Präsident, dass der interreligiöse Dialog aus Sicht des ZdK von großer Wichtigkeit sei. Auch wolle man noch stärker die Lage von verfolgten Christen in den Blick nehmen. Darüber hinaus solle die internationale Arbeit weiter aufgebaut werden. Frings publizierte in der Vergangenheit etwa zur Lage der christlichen Minderheit im Heiligen Land.

“ Wir haben auch intensiv nach einer Frau gesucht ”

Die Auswahl sei aus etwa 20 Bewerbern erfolgt, sagte Sternberg. „Wir haben auch intensiv nach einer Frau gesucht.“ Am Ende sei die Wahl dann aber auf Frings gefallen. Das Zdk hat mit Karin Kortmann und Claudia Lücking-Michel zwei Vizepräsidentinnen.

Der noch amtierende Generalsekretär Vesper will zum Jahresende vorzeitig in den Ruhestand gehen. Er möchte damit seinem Nachfolger eine harte Zäsur ersparen und Einarbeitungszeit geben. So steht im Frühsommer 2021 der bundesweit dritte Ökumenische Kirchentag in Frankfurt am Main an.

(kna – sk)
 

12 Juli 2019, 16:00