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St. Pöltner Bischof Alois Schwarz St. Pöltner Bischof Alois Schwarz 

Österreich: Ermittlungen gegen Bischof Schwarz abgeschlossen

Der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz muss keine weiteren Ermittlungen wegen Untreue befürchten. Wie die österreichische Nachrichtenagentur Kathpress an diesem Donnerstag mitteilte, habe die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ihren Vorhabenbericht weitergeleitet.

Das Verfahren gegen den ehemaligen Bischof von Gurk-Klagenfurt liegt damit der Oberstaatsanwaltschaft Wien vor. Ob die Ermittlungen zu einer Anklage führen, wurde nicht veröffentlicht. Die Justiz hatte wegen Verdacht auf Untreue gegen Schwarz und seine langjährige Mitarbeiterin ermittelt. Das Justizministerium erklärt, dass Untreue begeht, wer seine Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, wissentlich missbraucht und dadurch den anderen am Vermögen schädigt.

 
Bereits am Mittwoch hatte die zuständige Staatsanwaltschaft mitgeteilt, andere Vorwürfe gegen Schwarz bezüglich Einladungen zur Jagd auf das bischöfliche Mensalgut Gurk-Klagenfurt fallen gelassen zu haben. Allerdings sind Vorwürfe finanzstrafrechtlicher Natur im Zusammenhang mit einem Wohnungsverkauf vor einigen Jahren noch Gegenstand von Ermittlungen. 

(kap – fr)

14 Juni 2019, 16:08