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Feier der Osternacht Feier der Osternacht  Leitartikel

Gedanken zu Ostern: In Adam gestorben, in Christus lebendig

Das leere Grab, die Begegnungen mit dem Auferstandenen und der Auftrag, zu verkünden: Ostern beginnt etwas Neues. Das Kreuz war ein Ende, das was wir die Auferstehung nennen ist ein Anfang. Der Beginn der neuen Schöpfung. Jetzt lese ich aber einen interessanten Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Communio: Nicht der Sündenfall war der Sündenfall, heißt es da. Wie bitte?

Das erste Mal, dass in der Schöpfungsgeschichte das Wort „Sünde“ falle, sei nicht bei der Übertretungs-Geschichte, also nicht beim Essen vom Baum, sondern erst beim Brudermord. Das Argument: es ist noch nicht die Erkenntnis von Gut und Böse, und auch nicht das Erlangen derselben, welche die Sünde in die Welt brachten. Sondern erst das Handeln gegen die erworbene Erkenntnis. Es sündigt also erst Kain, der weiß was er nicht tun darf, es aber trotzdem tut.

Was heißt solch eine Überlegung für die Feier des Osterfestes? Gedanken zum Tag aus dem Blog von Pater Bernd Hagenkord.

(Vatican News)

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21. April 2019, 07:39