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Die Diözesen Fulda, Limburg und Mainz haben Listen möglicher Täter vorgelegt Die Diözesen Fulda, Limburg und Mainz haben Listen möglicher Täter vorgelegt 

D: Diözesen übergeben Namenslisten zu Missbrauch an Justiz

Die deutschen katholischen Diözesen Mainz, Limburg und Fulda haben der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt Listen mit 266 Namen zur Aufarbeitung von möglichen Missbrauchsfällen übergeben. Es handle sich um Personen, bei denen geprüft werden solle, ob es Tatverdächtige seien und ob gegen sie ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet werde.

Dies sagte der Sprecher der Justizbehörde, Alexander Badle, auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur. Ermittlungen würden aufgenommen, wenn ein Anfangsverdacht vorliege. Allerdings, so Badle, könnten manche Fälle bereits verjährt sein oder schon einmal zur Anzeige gebracht worden sein. Bei wieder anderen könne möglicherweise nur ein Verstoß gegen kirchliches, aber nicht gegen weltliches Recht vorliegen.

Auf der Mainzer Liste stehen fast 200 Namen

Die Diözese Fulda übergab laut dem Justizsprecher eine Liste, die 32 Personen umfasst. Im Falle der Diözese Limburg seien es 35 und im Falle der Diözese Mainz 199 Namen. Aufgeführt seien sowohl Priester als auch Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen. Im Falle der Diözesen Fulda und Limburg gehe es um Fälle ab 1962, im Falle der Diözese Mainz um Fälle ab 1942, so Badle. Zuvor hatten darüber Zeitungen des Medienunternehmens VRM berichtet.

(kna/kap - ck)
 

22 Februar 2019, 15:25